Von einem Wolfsübergriff betroffene Nutztierhalter stellen nicht selten dieselbe Frage: Wir oder der Wolf? Auch Anna und Oliver Levedag stellen sie, wie die „LZ-Online“ gestern nach einem Schafsriss bei ihnen in Vogelsang berichtete. Und dennoch ist die Frage falsch. Es kann nur „sowohl wir als auch der Wolf“ heißen, denn die Beutegreifer werden nie wieder aus unseren Breiten verschwinden.
Freundeskreis freilebender Wölfe bittet um Unterstützung!
Neben einer Mitgliedschaft (hier!) bietet der Verein „Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.“ Unterstützungswilligen nun auch die Möglichkeit, Spenden auf ein „zweckgebundenes Herdenschutzkonto“ einzuzahlen. Die Meldung des Vereins im Wortlaut:
Schlag auf Schlag: Noch ein tot aufgefundener Wolf in Niedersachsen
Noch vor zwei Tagen vermeldeten wir den neunten tot aufgefundenen Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr (hier!). Für enthusiastische Wolfsfreunde bitter: Erneut ist in dem nördlichen Bundesland ein Wolf tot aufgefunden worden.
Trotz Wolfsverordnung: Werbung mit Wölfen in Brandenburg
In keinem Bundesland leben Wölfe so gefährlich wie in Brandenburg – zumindest, wenn der Entwurf der neuen Wolfsverordnung (Wolfsmonitor berichtete, hier!) tatsächlich bald in Kraft tritt. Denn nach dem mindestens zweimaligen Eindringen in denselben oder in verschiedene grundgeschützte Weidetierbestände gilt ein Wolf dann in Brandenburg bereits als „Problemwolf“.
Freundeskreis kritisiert „haarsträubende Aussagen“ sächsischer Jagdfunktionäre
Vor wenigen Tagen schrieb Wolfsmonitor im Beitrag „Grüß Gott in Absurdistan“: „Eine absurdere und unerträglichere Hatz auf den Wolf habe ich nämlich vorher noch nirgends in Deutschlands Blätterwald gefunden als die, die offenbar nun Rolf Kotzur, Anton Krinner und Wolfgang Morlang in Anwesenheit des Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Dr. Jürgen Focke, in der „Alten Schießstätte“ in Bad Tölz ablieferten“ (siehe hier!).





