Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) verzichtet offenbar vorerst – anders als zunächst angekündigt – auf eine Regelung zum Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen in seinem Bundesland. Der Nordkurier spricht von einem „Rückzieher“ des Ministers.
Biosphere Expeditions: 49 Teilnehmer weisen auf Expeditionen 6 Wölfe nach
Erste Ergebnisse der neuen Wolf-Bürgerwissenschaftler-Expedition von Biosphere Expeditions in Niedersachsen liegen jetzt vor. Wie das Wolfsbüro im NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mitteilte, wurden Funde, die während der Geländebegehungen der Bürgerwissenschaftler gesammelt wurden, im Labor analysiert.
Förderkulisse Herdenschutz gilt jetzt in ganz Niedersachsen
Das Umweltministerium in Niedersachsen meldete jetzt, dass die Förderkulisse für den Herdenschutz auf das ganze Bundesland ausgedehnt wird. Demnach können Halterinnen und Halter von Nutztieren ab sofort landesweit bei der Anschaffung von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden mit Unterstützung rechnen. Bei wolfsabweisenden Zäunen beispielsweise werden 80 Prozent der Kosten erstattet.
„Keine irrationalen Ängste, wo Wölfe nie verschwunden waren“…
Hélène Grimaud, Starpianistin und Gründerin des „Wolf Conservation Center“ bei New York (hier!), antwortete nun in einem Interview auf die Frage, ob sie Verständnis für die aus Sorge um die eigenen Tiere formulierten Forderungen von Bauern hätte, nach Deutschland zurückgekehrte Wölfe im Notfall auch abzuschießen:
Jäger fotografiert ausgebüxten Wolf mit gerissenem Hahn
Auch zwei Monate nachdem sie aus einem Gehege bei Ludwigsthal (Bayerischer Wald) entwichen sind, konnten zwei der sechs Wölfe noch nicht wieder eingefangen werden. Nun scheint es, als habe einer der beiden Wölfe fast zweihundert Kilometer südöstlich vom Freigehege bei Bad Kreuzen (Oberösterreich) einen Hahn gerissen und verspeist. Ein Jäger fotografierte ihn dabei. (*1)
Morgens Lies und abends Meyer…
Morgens entdeckt: Eine markige Überschrift („Ab 1000 Wölfen wird geschossen“ – *1) und später die Relativierung („Ins Jagdrecht können wir den Wolf aber nur aufnehmen, wenn die Population zwischen Polen und den Niederlanden auf mindestens 1000 steigt“), so kennt man sie, die Bild-Zeitung, die in diesem Fall den neuen niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies interviewte.





