Wolfsmonitor – Seite 102 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Populationsforscher: Etablierte Antikultur gegen den Wolf

Die fehlende Akzeptanz von Bauern, Jägern und Hirten den Wölfen gegenüber in gewissen Regionen sei rational nicht zu erklären. Zu diesem Ergebnis kommt der Tessiner Populationsforscher Gabriele Cozzi von der Universität Zürich mit dem Blick auf verschiedene Regionen in der Schweiz.

Cuxhaven: Keine Wolfsrisse von Rindern bekannt, die durch geeignete Zäune geschützt waren

Wer ein Beispiel dafür sucht, wie der Einfluss der sogenannten „vierten Gewalt“ im Staat (die Medien) auf die Regierungsgeschäfte quasi durch die Hintertür wirkt, wird in diesen Tagen in Niedersachsen fündig. Da beziehen sich gleich reihenweise Abgeordnete auch auf Zeitungsmeldungen, um sich das dort Veröffentlichte im Rahmen von Anfragen an die Regierung entweder bestätigen oder verwerfen zu lassen.

„Fehlerteufel“: Kalb bei Groß Gusborn nun doch nicht von Wolf gerissen

Ein Kalb, das im Oktober bei Groß Gusborn getötet worden war, ist von einem Wolf angefallen worden. Das zumindest berichtete gestern die Elbe-Jetzel-Zeitung (EJZ) in Lüchow-Dannenberg, um den dargestellten Sachstand bereits heute wieder zu korrigieren. Warum das?

Niedersachsens Umweltminister: „Der Koalitionsvertrag steht, aber man muss sich an die Gesetze halten“…

Niedersachsens neuer Umweltminister Olaf Lies gab nun der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) ein Interview. Im Fokus der tendenziell boulevardhaften Fragen („Also keine neue Ausrottung?“;…“Also entwickeln Sie einen Abschuss-Leitfaden“;…“ Sie könnten das Tier ins Jagdrecht aufnehmen“ …): Der Wolf.

Erst neun „erwachsene“ Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern?!

Mecklenburg-Vorpommerns Umwelt- und Agrarminister Till Backhaus (SPD) schätzt nach dpa-Angaben den Wolfsbestand in Deutschland auf etwa 650 Tiere. Bei einem Bestand von 1000 Wölfen, so heißt es weiter, gingen Experten von einer „guten genetischen Vielfalt“ aus.