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Kreisjägermeisters Lateinstunde?

Als Lüchow-Dannenbergs Kreisjägermeister Gebhard Schüssler sich noch im April 2016 „aus Furcht vor einem möglichen Proteststurm der Wolfsfreunde“ absichtlich mit Äußerungen zum Thema Wolf bedeckt hielt, versuchte Wolfsmonitor, dieser Haltung mit einem gewissen situativem Verständnis zu begegnen.

„Fehlerteufel“: Kalb bei Groß Gusborn nun doch nicht von Wolf gerissen

Ein Kalb, das im Oktober bei Groß Gusborn getötet worden war, ist von einem Wolf angefallen worden. Das zumindest berichtete gestern die Elbe-Jetzel-Zeitung (EJZ) in Lüchow-Dannenberg, um den dargestellten Sachstand bereits heute wieder zu korrigieren. Warum das?

Wölfe (mal wieder) unschuldig!

Auch “unschuldige” Wölfe machen vermehrt Schlagzeilen. Unschuldig, weil sie – anders als meistens vermutet – im statistischen Mittel tatsächlich nur für jeden zweiten gemeldeten Nutztierübergriff verantwortlich gemacht werden können.

Jagd auf Wölfe nur eine Frage der Zeit?

Offen wollte er sich nicht mit den Wolfsfreunden anlegen und deshalb hielt sich Lüchow-Dannenbergs Kreisjägermeister Gebhard Schüssler beim Thema Wolf bedeckt, als er der Jägerschaft den letztjährigen Streckenbericht präsentierte.

Gleichzeitig zeigte er dabei ein Bild eines Muffel-Widders. Daneben stand „Ich muss gehen – der Wolf kommt“.

Schüssler hielt sich also bedeckt. Aus Furcht vor einem möglichen Proteststurm der Wolfsfreunde, heißt es. Oder sogar Schlimmeres.