Wolf – Seite 15 – Wolfsmonitor

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Einst gefürchtet, heute respektiert…

…so heißt es in der Bildunterschrift einer Meldung, die aufhorchen lässt. Anders als in Deutschland ist der Wolf in Estland eines der beliebtesten Tiere in den dortigen Volksmärchen. Es gebe deshalb über 500 Namen und Geschichten über das Tier“, sagte die Volkskundlerin Marju Kõivupuu gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Sender vor Ort.

Erneut zwei tote Wölfe in Niedersachsen

Gestern Vormittag, am 3. Mai, wurde der dreizehnte in Niedersachsen tot aufgefundene Wolf in diesem Jahr gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um einen Rüden, der bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Harburg an der Autobahn A7 getötet wurde.

„Kundige Wolfsberater“

In Melle (Landkreis Osnabrück) wurde nun Wolfsberater Meinhard Krüger von Carolin Hlawatsch (NOZ) anlässlich des „Tages des Wolfes“ interviewt. Krüger findet demnach, dass der Wolf unbedingt in das Jagdrecht aufgenommen werden sollte, verheddert sich in seiner Argumentation allerdings bereits bei den aktuellen Wolfszahlen (in Niedersachsen dürfte es insgesamt nur etwa 45 geschlechtsreife Wölfe geben – 11 Wölfe kamen außerdem allein in den ersten 4 Monaten des Jahres 2018 in diesem Bundesland ums Leben).

Das Wolfssüppchen der Konservativen

Mit allerhand Phantasie und Mut zur Faktenlücke verkündete nun die CDU-Fraktion des Landtags in Niedersachsen über ihren umweltpolitischen Sprecher, Martin Bäumer, pünktlich zum Ende des „amtlichen“ Wolfsjahres das Erreichen des „günstigen Erhaltungszustandes“ der ZEP-Wölfe (ZEP = zentraleuropäische Tieflandpopulation). Zumindest schon mal für die vier Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, was an sich schon hochgradig hanebüchen ist.

Die Zukunft des Wolfsmanagements? – Aufrüttelnde Bilder!

Jetzt gibt es Wolfsmonitor schon etwa drei Jahre. Im damaligen Startbeitrag wagte ich die Prognose, dass sich das Schicksal der Wölfe in Deutschland in den nächsten drei bis fünf Jahren entscheiden wird, es scheint also langsam ernst zu werden. Und wie steht es heute um die Diskussion über die großen Beutegreifer in diesem Land?

NRW-NABU: Stiftungsfonds „Rückkehr des Wolfes“ gegründet

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in NRW meldet (im Wortlaut): „Nordrhein-Westfalen ist Wolferwartungsland. Das heißt, genau wie von Sachsen bis Niedersachsen bereits geschehen, können auch die Menschen hierzulande damit rechnen, dass der Wolf dauerhaft in unsere Landschaft zurückkehrt.