Wolfsmonitor – Seite 21 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Abschüsse von Wolfsrudeln müssen verhindert werden“

Vom BUND ist heute folgende Pressemeldung zu vernehmen:

„BUND kritisiert geplante Änderung des Naturschutzgesetzes – Abschüsse von ganzen Wolfsrudeln müssen verhindert werden“

Berlin. Anlässlich der anstehenden politischen Entscheidungen rund um den Wolf fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Fortbestand des Artenschutzrechtes.

Referentenentwurf: Unschuldige Wölfe im Visier

Medienmeldungen zufolge soll es jetzt offensichtlich schnell gehen: Einem Entwurf von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zufolge sollen einzelne Wölfe eines Rudels künftig auch dann getötet werden dürfen, wenn nicht klar ist, welcher Wolf genau einen Riss verursacht hat – und zwar „bis zum Ausbleiben von Schäden“. So meldet es beispielsweise „swp.de“.

Übertrieben emotionale Wolfshysterie

Die wenigsten Schafe sterben durch Beutegreifer, das wird von der gegen den Wolf argumentierenden Seite häufig verschwiegen. Beim Thema Wölfe – politisch aufgeladen wie nie – wird insbesondere von einschlägigen Gruppierungen, Verbänden und Parteien weniger aufgrund von Fakten als vielmehr auf Basis von Emotionen diskutiert. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn.

Wolfsattacke auf Joggerin in Sachsen?

In der sächsischen Oberlausitz bei Bautzen soll vor etwa zwei Wochen ein Wolf eine Joggerin attackiert haben. So stellte es der Vater der joggenden Ärztin heute gegenüber Radio Lausitz dar. Das Tier, das ein Halsband trug, sei auf die Frau zu gerannt und ihr „zwischen die Beine gegangen“. Nachdem die Joggerin schrie, wich das Tier von ihr ab und verschwand im Wald.