Laut neuesten Meldungen konnten die aus einem Nationalpark bei Ludwigsthal (Bayern) aus einem Tiergehege entlaufenen Wölfe trotz intensiver Bemühungen bisher nicht eingefangen werden. Einer der Wölfe knurrte gestern Spaziergänger an, ein weiterer setzte sich zwischenzeitlich ins benachbarte Tschechien ab.
Archives
Sechs Wölfe aus Gehege entwichen
Aus einem Freigehe bei Ludwigsthal (Nationalpark Bayerischer Wald) sind in der Nacht zum Freitag sechs von neun Wölfen entwichen. Das meldete jetzt der Bayerische Rundfunk (BR), nachdem die Nationalparkverwaltung den Vorfall bestätigte. Ein Krisenstab wurde eingerichtet. Man setze „mit höchstem Personaleinsatz“ alles daran, die Tiere wieder einzufangen, so Nationalparkleiter Franz Leibl.
CDU beim Thema Wolf: Hier hü, dort hott…
Nicht ohne „Seitenhieb“ auf die Wolfschützer, aber mit vereinten Kräften versuchten Vertreter des Deutschen Jagdverbandes und des Deutschen Bauernverbandes nun auf einer Veranstaltung in Berlin Gründe zu präsentieren, warum ihrer Ansicht nach die Wölfe in Deutschland mit Hilfe des Jagdrechts reguliert werden sollten.
Interview: Große Zweifel, dass Wölfe die Touristin in Griechenland töteten
Peter Blanché, Vorsitzender der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), wurde kürzlich von der Abendzeitung München zur angeblich von Wölfen getöteten Touristin in Griechenland befragt (Wolfsmonitor berichtete, hier!). Das teilte die Gesellschaft nun in einem Infobrief mit. Das Interview im Wortlaut:
Minister Schmidts „Anti-Wolf-Brief“ von Staatssekretär abgefangen
Statt – wie ursprünglich geplant und versprochen – den ländlichen Raum stärker finanziell zu unterstützen (die Mittel werden im kommenden Haushaltsjahr des Bundes offenbar um 55 Millionen EURO gekürzt), scheint sich der amtierende Bundeslandwirtschaftsminister lieber in Angelegenheiten einzumischen, die ihn nichts angehen.





