Wölfe – Seite 69 – Wolfsmonitor

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Minister Backhaus bemängelt „eklatantes Fehlverhalten“ von Nutztierhaltern

Der dienstälteste Landesminister Deutschlands, Dr. Till Backhaus (SPD), seit 1998 Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, gilt weithin als besonnener Mensch und Politiker. Doch nun las er – laut eines NDR-Berichts – den Tierhaltern die Leviten:

NRW: Die Rückkehr des Wolfes nach Bielefeld?

Manche behaupten, Bielefeld gebe es gar nicht. Doch nun glaubt der ehemalige Veterinärmediziner und Jäger Dr. Georg Westerhoff (86) sogar, in Bielefeld-Heepen einen Wolf gesehen zu haben. Bei bestem Tageslicht, unweit seiner Terrasse, ohne jegliche Deckung, ausgestreckt ruhend mit „eindeutig typischen Wolfsmerkmalen“. (*1)

Sachsen-Anhalt: Jäger werfen Politikern und Naturschützern Planlosigkeit beim Wolf vor

„Die Jäger werfen Naturschützern und Politikern bei der Rückkehr des Wolfes Planlosigkeit vor“, heißt es heute auf „BerlinOnline“. So oder so ähnlich muss es offenbar der Geschäftsführer von Sachsen-Anhalts Jagdverband, Wilko Florstedt, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geäußert haben.

Bischofs-Boulevard: Der missionierende Wolfsverriss

Einen Moment lang dachte ich gestern beim Frühstück, meine Tageszeitung – eine Regionalausgabe der NOZ – rutscht plötzlich auf das Niveau eines Boulevardblattes, denen man gewöhnlich ja nicht gerade Seriosität nachsagt, herab. Der Grund: Leserbriefschreiber Hermann Bischof aus Bramsche durfte eine halbe Zeitungsseite lang darüber schwadronieren, was er über Wölfe zu wissen glaubt, ahnt, meint, annimmt, befürchtet, denkt, argwöhnt, vorschlägt und vermutet.

Der Kern so mancher Fehleinschätzung…

Die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) veröffentlichte gestern einen Artikel (dpa) über einen angeblichen Streit in Niedersachsen um den Abschuss von Wölfen. Auch Helmut Dammann-Tamke, CDU-Landtagsabgeordneter und Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, kommt in dem Beitrag zu Wort:

Die „völlige Narrenfreiheit“ des Wolfes und derer, die ihm an den Kragen wollen…

Die Rückkehr des Wolfes nach Baden-Württemberg ist bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die letzte Wolfsichtung – von den Medien nach mehr als 150 Jahren entsprechend „gefeiert“ – liegt nun auch schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Der damals nachgewiesene Wolf humpelte überdies auch noch (welch ein Omen!).