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Sachsen: 40 tote Schafe

Schafe der Naturschutzstation “Östliche Oberlausitz” bei Niesky in der Oberlausitz sind jetzt von Wölfen attackiert worden. Die Weidefläche der Herde, von der bei dem Übergriff 40 Schafe und fünf Ziegen getötet wurden, waren offenbar mit einem 1,10 Meter hohen Flexinetz-Elektrozaun gesichert, obwohl der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) „empfohlene Schutz“ bei mindestens 1,20 Meter liegt.

Konterkariert die „optische Rissbegutachtung“ wohlmöglich das Wolfsmonitoring?

Wurden im Vorjahreszeitraum bei 141 gemeldeten Nutztierübergriffen insgesamt 178 Tiere in Niedersachsen getötet, so waren es in diesem Jahr bei 232 Übergriffen 355 Weidetiere. Von den 232 Übergriffen auf Nutztiere konnten jedoch bisher nur 142 eindeutig Wölfen zugeordnet werden. In 33 Fällen waren Wölfe definitiv nicht die Verursacher, in 22 Fällen steht eine amtliche Feststellung noch aus. Weitere Fälle sind unklar. Grundlage dieser Erkenntnisse sind meistens DNA-Analysen.

NABU: Eigenständige Rückkehr der Wölfe Erfolgsgeschichte des Naturschutzes

Die aktuellen Monitoring-Zahlen des Wolfsjahres 2015/16 (Mai 2015 bis April 2016), die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gestern im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellte (46 Rudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere – Wolfsmonitor berichtete: hier!), kommentierte der Naturschutzbund Deutschlands (NABU) in einer eigenen Pressemitteilung wie folgt (im Wortlaut):

NABU: Wolfsschutz weiter verbessern – illegale Tötungen sind kein Kavaliersdelikt

Miller: Hohen Schutzstatus erhalten, Konfliktlösungen anbieten