Es war der „Tag des Wolfes“ (der 30. April wird so bezeichnet, weil das offizielle Wolfsjahr an diesem Datum endet) und nicht der Tag der 40 nahezu ungeschützten Schafe in Bad Wildbad (Nordschwarzwald), die deshalb heute nicht mehr leben. (*1)
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Brüssel: Änderung im EU-Rechtsrahmen in Bezug auf den Wolf zeitnah nicht zu erwarten
Wer es – wie nun der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Thiemo Röhler – öffentlich als „positive Entwicklung“ bezeichnet und es ausdrücklich „begrüßt“, dass im Umweltministerium von Olaf Lies scheinbar gerade daran gearbeitet wird, die rechtlichen Möglichkeiten zur „Entnahme“ (Tötung) von Wölfen voll ausschöpfen zu können“, sollte sich bei dieser Formulierung nicht wundern, wenn sich ein Teil der „Wolfsgemeinde“ darüber echauffiert.
„Wolf & Co. sind „flagpole species“ für ein Umdenken in der Gesellschaft“
Kurt Kotrschal ist Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau und Mitbegründer des Wolf-Science-Center in Ernstbrunn. Am 14. März 2018 erschien in «Die Presse» ein Kommentar von ihm mit dem Titel «Wolf oder Schaf? Beides ist möglich, wenn man nur will!» (hier der Link!), in dessen Folge er nun ein paar zentrale Fakten und Gedanken zum Wolf zusammengestellt hat, die auch auf CHWolf.Org veröffentlicht wurden.
„Über soviel Inkompetenz kann man nur den Kopf schütteln.“
„Wenn Herr Lies sagt, dass sich die Wolfspopulation viel dynamischer entwickelt als gedacht, dann zeigt er damit nur, dass er sich in der Entwicklung von Wildtierpopulationen nicht besonders gut auskennt“, schreibt Dr. Jutta Weinmann aus Wardenburg in einem gerade auf NWZ-Online veröffentlichten Leserbrief.


