Auf dem St.-Georgens-Gestüt von Corina Marko und ihrem Mann Peter Dartsch im Außenbereich der Gemeinde Wagenfeld gab es letzten Freitag ein Mahnfeuer(-chen). Der Grund: Jemand hatte in der Nähe einen Wolf gesehen. Das reichte offenbar aus, um aus der Gestütsleiterin eine „Anti-Wolf-Aktivistin“ zu machen.
Setzt Ministerpräsident Weil lieber auf Abschuss als auf Aufklärung und Herdenschutz?
Ein pikantes Lehrstück, wie Pressearbeit funktionieren und politische Prioritäten von den Medien allein durch die Wahl prägnanter Überschriften beliebig gewichtet werden können, präsentierte nun die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) ihren Leserinnen und Lesern. In der Überschrift eines Interviews, welches die Zeitung mit Niedersachsens Ministerpräsident führte, heißt es, Weil wolle Wölfe auf ein „vernünftiges Maß“ begrenzen. (*1)
Niedersächsischer Wolfsberater: „Wir wollen junge Wölfe aus der Natur entnehmen dürfen“
Manchmal traut man seinen Augen nicht. Hermann Kück, Wolfsberater im Landkreis Cuxhaven, forderte bei einem öffentlichen Gedankenaustausch im Moorinformationszentrum Ahlen-Falkenberg (MoorIZ) offenbar, junge Wölfe aus der Natur entnehmen zu dürfen. Nachzulesen ist das in den Cuxhavener Nachrichten. (*1)
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Cottbus von Wölfen umzingelt
Der Cottbuser Umweltausschuss lud André Pfeiffer, den Wolfsbeauftragten von Spree-Neiße ein, damit er über seine Arbeit und die Wölfe in der Region berichtet. Cottbus sei von vier Wolfsrudeln umgeben, dem Lieberoser Rudel, dem Teichland-Rudel zu, dem Seeser-Rudel und im Süden dem Hornower Rudel, also quasi „umzingelt“, so Pfeiffer.





