Wolfsmonitor – Seite 141 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Stefan Gofferje: Die Finnen und der Wolf

Wie Wolfsmonitor berichtete, war vor kurzem eine Delegation deutscher Jäger in Finnland, um sich vor Ort über das finnische Wolfsmanagement zu informieren (hier!). Im Folgenden stellte Jägerpräsident Dammann-Tamke, das finnische und schwedische System dem Deutschen gegenüber und verlangte mit Verweis auf die Tatsache, daß es sich bei den beiden Ländern ebenfalls um EU- Mitglieder handelt, einen veränderten Umgang mit Wölfen in Deutschland – unter anderem eine Aufnahme der Wölfe ins Jagdrecht und einen vereinfachten Abschuß.

Jägerschaften beim Wolfsmanagement verzichtbar!

Auch, wenn genau das Gegenteil im nachfolgend verlinkten Beitrag suggeriert werden soll: die Gegenüberstellung des finnischen Jagdsystems mit dem deutschen Pendant bedeutet nichts anderes, als Äpfel mit Birnen zu vergleichen.  

Neuer Wolfsschutzverein im niedersächsischen Vechta

In Vechta hat sich ein Verein mit dem Namen „Wolf-Informations-und Schutz-Zentrum-Vechta e.V.“ (W-I-S-Z-V) gegründet. Erster Vorsitzender ist Jan Olsson, vielen Wolfsfreunden bekannt als Initiator der Petition „Mit dem Menschen! – Für den Wolf!“ zur Rettung der Goldenstedter Wölfin (hier! + hier!).

Ohlenstedt: Wolfsattacke auf Pferd? – Reine Spekulation!

Soviel vorweg: Außer der bloßen SPEKULATION innerhalb einer nicht gerade für Seriosität bekannten Wolfsgegner-Community auf Facebook, gibt es keinen Beweis oder auch nur halbwegs ernstzunehmenden Hinweis darauf, dass tatsächlich ein Wolf in irgendeiner direkten oder indirekten Weise an der Verletzung eines Pferdes in Ohlenstedt (Landkreis Osterholz) beteiligt gewesen sein könnte.

Sachsen-Anhalt: Drei Mitarbeiter für Wolfs- Kompetenzzentrum in der Gemeinde Iden gesucht

Im Landesamt für Umweltschutz Sachsen- Anhalt sind am Dienstort Iden (Wolfskompetenzzentrum) ab sofort die Stellen
  • einer Sachbearbeiterin/ eines Sachbearbeiters „Herdenschutzmanagement“
  • einer Sachbearbeiterin/ eines Sachbearbeiters „Wolfsmonitoring“
  • einer Leiterin/ eines Leiters „Wolfskompetenzzentrum“

jeweils unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

Deutscher Jagdverband kritisiert Internetauftritt des Bundes zum Wolf

Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert im Rahmen einer Pressemeldung, dass mit der neuen Webseite des „Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf“ (DBBW) keine „Blaupause“ für konfliktträchtige Themen wie beispielsweise dem Umgang mit „verhaltensauffälligen“ Wölfen, der Entwicklung praktikabler Vergrämungsmaßnahmen oder der Entnahme von Individuen veröffentlicht wurde.