So manch ein Teilnehmer dürfte gespannt sein ob die Politiker, die die ominösen „Mahnfeuer“ der Wolfsgegner mit ihrer Anwesenheit beehrt haben, nun auch am 5. Mai mit ihnen von der „anderen Seite“ diskutieren werden. Wolfsfreunde und Befürworter wollen nämlich Anfang Mai in Berlin zahlreich Flagge für den Wolfsschutz in Deutschland zeigen.
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Ohrdruf: Drei Wolfsmischlinge erschossen!
Vier Wolfs-Hund-Mischlinge des Ohrdrufer Rudels sind tot. Drei wurden erschossen, einer, bei dem die Gen-Analyse noch andauert, wurde leblos an einem Bahndamm bei Gotha gefunden.Thüringens Umweltministerium hat den Abschuss der drei Wolfshybriden bestätigt. Er wurde vorgenommen, obwohl es eine Online-Petition mit mehr als 50.000 Unterstützern dagegen gegeben hat. Allerdings verweigerte Ministerin Anja Siegesmund (GRÜNE) die Annahme der Unterschriften. Die Begründung der Abschüsse laut MDR: Die bevorstehende Weidesaison.
Kein „Jagdglück“ wegen des Wolfes…
Kaum ist der Wolf da, geht so manche (Be-)Rechnung für den einen oder anderen Jagdpächter offenbar nicht mehr auf. MAZ-Redakteur Frank Bürstenbinder, der auf der hiesigen Plattform ja hinlänglich bekannt ist, beschrieb jetzt ein solches Beispiel in der Märkischen Allgemeinen. Einige offenbar bereits betagtere Waidmänner suchen sich demnach bei Beelitz neue Reviere, weil ihnen das „Jagdglück“ scheinbar abhandengekommen ist.
„Über soviel Inkompetenz kann man nur den Kopf schütteln.“
„Wenn Herr Lies sagt, dass sich die Wolfspopulation viel dynamischer entwickelt als gedacht, dann zeigt er damit nur, dass er sich in der Entwicklung von Wildtierpopulationen nicht besonders gut auskennt“, schreibt Dr. Jutta Weinmann aus Wardenburg in einem gerade auf NWZ-Online veröffentlichten Leserbrief.
„Frau Ministerin, korrigieren Sie sich schnellstens in der Öffentlichkeit!“
Barbara Otte-Kinast, neue niedersächsische Agrarministerin, äußerte am letzten Wochenende auf dem Kreisjägertag in der Schwaneweder Schützenhalle, der Wolf könne nur dann „erzogen“ werden, …“wenn wir zwischendurch auch mal einen rausschießen.“ (Wolfsmonitor berichtete, hier!) Solche kraftmeierischen Sätze provozieren natürlich breiten Widerstand. Thomas Mitschke, der erste Vorsitzende der NABU-Kreisgruppe Lüneburg, schreibt beispielsweise auf seiner Facebook-Seite:





