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Kein „Jagdglück“ wegen des Wolfes…

Kaum ist der Wolf da, geht so manche (Be-)Rechnung für den einen oder anderen Jagdpächter offenbar nicht mehr auf. MAZ-Redakteur Frank Bürstenbinder, der auf der hiesigen Plattform ja hinlänglich bekannt ist, beschrieb jetzt ein solches Beispiel in der Märkischen Allgemeinen. Einige offenbar bereits betagtere Waidmänner suchen sich demnach bei Beelitz neue Reviere, weil ihnen das „Jagdglück“ scheinbar abhandengekommen ist.

BUND: “Wolfsverordnung ist kein Freibrief zum Abschuss von Wölfen in Brandenburg”

Gelobt wird das Landesamt für Umwelt (LfU) in Brandenburg von Carsten Preuß, dem Landesvorsitzenden des BUND Brandenburg. Mit der Ablehnung des Abschusses des Dobbrikower Wolfsrudels habe das LfU Rückgrat im Umgang mit dem Wolf bewiesen und entsprechend den Voraussetzungen der Wolfsverordnung richtig gehandelt. Die BUND-Meldung im Wortlaut:

Brandenburg: Abschuss des Dobbrikower Wolfsrudels offiziell abgelehnt

Ein Landwirt aus Brandenburg hatte im Januar nach zwei Wolfsrissen im März und Oktober 2017 den Abschuss des Dobbrikower Wolfsrudels, das sich im Nuthe-Urstromtal angesiedelt hat, gefordert (Wolfsmonitor berichtete, hier!). Der Antrag wurde seinerzeit von einschlägigen Verbänden als “Test” der neuen Brandenburgischen Wolfsverordnung gewertet. Der entsprechende Antrag sei allerdings nun abgelehnt worden, teilte das Brandenburger Landesumweltamt heute mit. Die Begründung im Wortlaut:

Brandenburgs Wolfsverordnung vor erstem Praxistest?

Während Brandenburgs Bauernbund nach der kürzlich in Kraft getretenen Brandenburger Wolfsverordnung weiter erheblichen Widerstand ankündigt („Die Zeit des Verhandelns ist vorbei“), schafft ein Landwirt aus Potsdam-Mittelmark Fakten: Er stellte einen „Antrag auf Entnahme“ des Dobbrikower Wolfsrudels beim Landesumweltamt.