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Lehrstunde für den Bauernbund

Ehre, wem Ehre gebührt. Dieses Zitat wird Paulus von Tarsus zugeschrieben und der Bauernbund Brandenburg erhielt nun von der amtierenden Landesregierung eine Lehrstunde diesbezüglich. Denn seitens der Landes-SPD gab sich nicht der Spitzenkandidat Dietmar Woidke die Ehre, der Einladung des Bauernbundes zu folgen, sondern “nur” der auf Platz 37 der Landesliste platzierte Johannes Funke. 

Brandenburg: Vorhersehbarer Ärger?

Der Streit in Brandenburg zwischen NABU, Bauernbund und Schäfer Marc Mennle gewinnt in ungewöhnlicher Form an Schärfe. Schon viel früher war allerdings vorauszusehen, dass es über kurz oder lang aufgrund der dort gültigen Wolfsverordnung Ärger geben könnte. Warum? Sie weist aus Sicht Wolfsmonitors einige erkennbare Schwachpunkte auf…

NABU Brandenburg: Schafherde war nicht ausreichend geschützt

Nach der überraschenden Wendung durch ein Rissgutachten bei Schäfer Marc Mennle, in dem der Rissgutachter und ehrenamtlich als Wolfsbotschafter des Naturschutzbundes (NABU) arbeitende Uwe Schanz nicht auszuschließt, dass ein Kadaver „platziert wurde“ (Wolfsmonitor berichtete, hier!), bezieht nun der Naturschutzbund nach teils heftigen Vorwürfen mit gleich zwei Pressemeldungen Stellung (im Wortlaut):

Bauernbund in Brandenburg präsentiert Rechtsgutachten: „…und bin so klug als wie zuvor.“ (*1)

Mit viel Tamm Tamm präsentierte gestern der Bauernbund in Brandenburg ein Rechtsgutachten des Rechtsanwalts (und FDP-Bundestagsabgeordneten) WOLFgang Kubicki zur Frage, …“ob und unter welchen Bedingungen der strafbewehrte Abschuss eines Wolfes gem. §34 StGB gerechtfertigt sein kann.“

Brandenburgs Wolfsverordnung vor erstem Praxistest?

Während Brandenburgs Bauernbund nach der kürzlich in Kraft getretenen Brandenburger Wolfsverordnung weiter erheblichen Widerstand ankündigt („Die Zeit des Verhandelns ist vorbei“), schafft ein Landwirt aus Potsdam-Mittelmark Fakten: Er stellte einen „Antrag auf Entnahme“ des Dobbrikower Wolfsrudels beim Landesumweltamt.