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Thüringen: 4 bis 5 streunende Hunde und eine Wölfin verantwortlich für Risse

Trotz der zahlreichen gerissenen Schafe und Ziegen im Raum Ohrdruf fehlt bislang der Nachweis für die Anwesenheit eines Wolfsrudels in der Region. Eine einzelne Wölfin, die ihr Revier auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf im Thüringer Wald hat, scheint für einen Teil der Risse verantwortlich zu sein.

Landesjägerschaft Niedersachsen: Politisch motivierte Pressemeldung?

Anlässlich der 500. offiziellen Meldung eines vermeintlichen Nutztierrisses seit dem Jahr 2008 veröffentlichte die Landesjägerschaft in Niedersachsen gestern eine Gesamtbilanz mit einigen Interpretationen darüber im Rahmen einer Pressemeldung (Link am Ende des Artikels). Dazu erlaubt sich die Wolfsmonitor-Redaktion einige Anmerkungen:

Da passt offensichtlich etwas nicht so ganz zusammen…

Angeblich verliert der sächsische Mutterkuhhalter Frank Groba jährlich zehn bis zwölf Tiere an den Wolf. In diesem Jahr sollen die Verluste nochmals stark zugenommen haben. Entschädigungen fordert er laut “top agrar” (*1) jedoch häufig nicht ein. Offenbar wegen des Bürokratieaufwands.

Wölfe (mal wieder) unschuldig!

Auch “unschuldige” Wölfe machen vermehrt Schlagzeilen. Unschuldig, weil sie – anders als meistens vermutet – im statistischen Mittel tatsächlich nur für jeden zweiten gemeldeten Nutztierübergriff verantwortlich gemacht werden können.

Cottbus von Wölfen umzingelt

Der Cottbuser Umweltausschuss lud André Pfeiffer, den Wolfsbeauftragten von Spree-Neiße ein, damit er über seine Arbeit und die Wölfe in der Region berichtet. Cottbus sei von vier Wolfsrudeln umgeben, dem Lieberoser Rudel, dem Teichland-Rudel zu, dem Seeser-Rudel und im Süden dem Hornower Rudel, also quasi „umzingelt“, so Pfeiffer.