In der Nacht von Freitag, 2. Februar, auf den darauf folgenden Samstag wurde auf einer Fuchsjagd in Goms (Schweiz, Kanton Wallis) irrtümlicherweise eine Wolfsfähe erschossen. Die jagdberechtigte Person meldete den Vorfall direkt nach Feststellung des Irrtums.
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Sachsen: Anzeige gegen Landrat wegen Abschusserlaubnis
Die Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA erstattete laut einer eigenen Pressemeldung in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Wolf ja bitte und der GRÜNEN LIGA Sachsen e.V. Strafanzeige gegen den Görlizer Landrat Bernd Lange wegen „multipler Rechtsbrüche“ in Zusammenhang mit dem am vergangenen Freitag ersten in Sachsen „offiziell“ erschossenen Wolf (Wolfsmonitor berichtete, hier!).
Niedersachsen: Kurskorrektur beim Wolf?
Beim Thema Wolf gibt es in Niedersachsen offenbar eine „leichte Kurskorrektur“ mit der Folge, dass der Schutzstatus des Wolfes nicht mehr erstrangig sein, das Wolfsmanagement aber dennoch besser ausgestattet werden soll. Das hat die SPD-Fraktion laut „Rundblick“ bei ihrer Klausur in Lüneburg beschlossen.
FDP und AFD beim Thema Wolf einig?
Das zumindest meldet heute n-tv.de. Demnach will die AFD im Bundestag einen Antrag einreichen, der die Wolfspopulation „regulieren“ und eine „Obergrenze“ festlegen soll. Auch die FDP will die Jagd auf den Wolf erlauben. Nach Auskunft der BILD-Zeitung soll der Antrag bereits heute in der Fraktion beschlossen und schon am 2. Februar im Bundestag diskutiert werden.
Kurt Kotrschal: Wölfe nicht ständig zu Sündenböcken zu machen
„Von Wölfen zerrissen zu werden ist die Mutter aller Urängste. Eine irreale Angst, wie Deutschland zeigt: Dort leben heute mehrere Hundert Wölfe, passiert ist bisher nichts.“ Zu lesen sind diese Zeilen von dem Zoologen und Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau, Kurt Kotrschal, heute in „Die Presse“.




