In Polen war er angeblich so beliebt wie seinerzeit Eisbär „Knut“ in Berlin. Ein etwa 900 Kilogramm schwerer Wisentbulle, dem man den Spitznamen „Gozubr“ (unser Wisent) verlieh, wurde am Mittwoch ein kurzer Ausflug nach Brandenburg zum Verhängnis.
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Bundestagswahl-Kandidat mit nur einem Thema: Wölfe regulieren
Erfolgreiches politisches Engagement macht offenbar süchtig: Nachdem er bereits Ende der 80èr bei den Leipziger Montagsdemonstrationen mitmachte und daraufhin die Mauer fiel, tritt der heute 46-jährige Mario Borchert aus Ostprignitz-Ruppin nun als Direktkandidat für den Bundestag an. Mit nur einem Thema: Die Regulierung der Wolfsbestände.
Traurige Gewissheit: Eine Woche nach dem illegal getöteten Wolf im Schwarzwald das nächste Opfer
Noch letzte Woche wurde bekannt, dass der Schwarzwald-Wolf, den man im Schluchsee fand, durch eine in der Leber gefundene Kugel getötet wurde (WM berichtete, hier). Bereits heute erreicht uns die traurige Meldung über einen weiteren erschossenen Wolf.
Verwirrend? – „Wolfsexperte“ ohne Zuständigkeit…
Regelmäßige Wolfsmonitor-Leserinnen und Leser haben sich sicherlich schon daran gewöhnt, dass sich diese Webseite bei der Veröffentlichung von Spekulationen über vermeintliche Wolfsübergriffe auf Nutztiere zunehmend zurückhält. Zu oft stellt sich später heraus, dass nichts an den Vermutungen dran war.
Fremdschämen
Dieser Beitrag handelt von einem Jägerpräsidenten und einem „engagierten“ Waidmann in Brandenburg. Beide schrecken in ihrem Anflug von – nennen wir es mal vereinfacht „abstrusen Größenwahn“ – nicht einmal davor zurück, ein seriöses Forschungsinstitut (indirekt) zu bezichtigen, keine Ahnung vom eigenen Forschungsgegenstand (DNA-Tests) zu haben.




