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Bundestagswahl-Kandidat mit nur einem Thema: Wölfe regulieren

Erfolgreiches politisches Engagement macht offenbar süchtig: Nachdem er bereits Ende der 80èr bei den Leipziger Montagsdemonstrationen mitmachte und daraufhin die Mauer fiel, tritt der heute 46-jährige Mario Borchert aus Ostprignitz-Ruppin nun als Direktkandidat für den Bundestag an. Mit nur einem Thema: Die Regulierung der Wolfsbestände.

Norwegen will zwei Drittel seiner Wölfe töten

Es gibt schätzungsweise 68 Wölfe in Norwegen, mindestens 25 weitere leben im Grenzgebiet zu Schweden. 47 Wölfe davon sollen nun nach einer Entscheidung der Regierung in Oslo getötet werden, das wären rund 70 % der gesamten binnenländischen Population und die größte derartige Tötungsaktion seit dem Jahr 1911.

Während Bauernverbände die Entscheidung begrüßten, sprach Nina Jensen vom World Wide Fund For Nature (WWF) in Norwegen von einem “massenhaftem Abschlachten”. Auch in Norwegen steht der Wolf auf der Liste der bedrohten Tierarten.