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Wolfsblog in Bad Wildbad

Ein Wolfsübergriff in Bad Wildbad mit über 40 toten, weil nur lückenhaft geschützten Schafen sorgte im April für Schlagzeilen. Die Verwaltung der Kurstadt hat jetzt – offenbar inspiriert von diesem Ereignis – verschiedene Aspekte zum Thema Wolf zusammengetragen und in einem „Blog“ veröffentlicht.

1.950 Euro für jeden Herdenschutzhund

Nach einer Attacke im nördlichen Schwarzwald, aus der hervorhegt, dass dort ein Wolf standorttreu geworden ist, gilt nun die „Förderkulisse Wolfprävention“ in dieser Region. Das Land übernimmt damit 90 Prozent der Kosten, die Schaf-, Ziegen und Gehegewildhaltern bei der Anschaffung von Materialien für Herdenschutzmaßnahmen, z.B. Elektrozäunen, entstehen.

“Bundesregierung verstrickt sich in Kompetenzstreit zwischen Landwirtschaft und Umwelt”

Berlin – (NABU- Pressemeldung im Wortlaut): “Bei dem Übergriff eines Wolfes auf eine nicht vollständig eingezäunte Schafherde am 30. April 2018 in Bad Wildbad, Nordschwarzwald, ist mit einem Gentest nachgewiesen worden, dass dieser Wolf Deutschland fast vollständig von Norden nach Süden durchquert hat. Aufgrund wiederholter Nachweise des Wolfes in der Region ist davon auszugehen, dass sich das Tier im Nordschwarzwald niedergelassen hat.

Bisher unter keinem guten Stern: Wölfe im Südwesten Deutschlands

Immer häufiger werden auch im Südwesten der Republik Wölfe gesichtet. Dabei stand die Rückkehr der Beutegreifer dorthin bisher unter keinem guten Stern. Einer der zuletzt dort nachgewiesenen Wölfe war einer, der nur noch tot aus dem Schluchsee im Schwarzwald geborgen werden konnte. Zuvor hatte ihn ein Unbekannter illegal erschossen.

Erschossener Wolf im Schwarzwald: Die Behörden machen offenbar ernst

Im Rahmen der Ermittlungen zum illegal erschossenen Wolf, der am 8. Juli aus dem Schluchsee unweit des Feldbergs im Schwarzwald geborgen wurde (Wolfsmonitor berichtete, hier!), lässt die Polizei nun mehrere mögliche Tatwaffen untersuchen.