Wolfsmonitor – Seite 88 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Hund bei Jagd in der Oberlausitz von Wolf getötet

Das Jagdforum „JAWINA“ berichtete jetzt von dem ersten bei einer Jagd in Deutschland von einem Wolf getöteten Hund. Als der Jagdhund (eine Bracke) Ende Januar auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz etwa 1.500 Meter entfernt von seinem Halter eine Rotwildfährte verfolgte, traf er offenbar auf den Rüden des territorialen Rudels.

„Anhand der DNA kann man Wolfshybriden nicht nachweisen“…ähm ja

Alle Jahre wieder taucht sie aus dem Dunkel der Verschwörungstheorien wieder auf, zuletzt sogar häufiger: Die Hybridentheorie, die da lautet, es wimmele in Deutschland vor Wolfshybriden. Nur: Es fehlt laut dem renommierten Fachgebiet Naturschutzgenetik des Senkenberg Instituts für diese These jeglicher ernstzunehmende Beweis.

Ergebnis der Untersuchung aus Goldenstedt liegt vor

Ein Anwohner hatte Ende Januar im Süden Barnstorfs (Niedersachsen) einen leblosen Wolf im Gleisbett gefunden und die Polizei verständigt. Nach Einschätzung eines örtlichen Wolfsberaters sprachen alle Anzeichen dafür, dass es sich bei dem tot aufgefundenen Wolf um das Vatertier der Goldenstedter Welpen handeln könnte (Wolfsmonitor berichtete, hier!).

Erneuter Test der Wolfsverordnung in Brandenburg?

Norbert Bartels, Amtsdirektor der brandenburgischen Stadt Ziesar (rd. 2.650 Einwohner im Landkreis Potsdam-Mittelmark), stellte jetzt beim Landesumweltamt einen Antrag auf Vergrämung. Laut „Märkische Allgemeine“ auf Vergrämung von Wölfen, die den Menschen und der Ortslage zu nahe kommen.