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“Wer heute den Abschuss von Wölfen propa­giert, fordert zum Rechtsbruch auf.”

Heute, am 25. September 2017, kündigte der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel an zu prüfen, wie die Arbeit des Wolfsbüros verstärkt auf die Regionen ausgerichtet werden kann. Die Meldung im Wortlaut:

Hat sich das Cuxhavener Wolfsrudel auf Rinderrisse spezialisiert?

Bei seiner Antwort auf diese Frage des (nicht erneut kandidierenden) niedersächsischen CDU-Landtagsabgeordneten Ernst- Ingolf Angermann erinnerte Umweltminister Stefan Wenzel daran, dass zurückliegende Fälle von Wolfsrissen in der Regel auf Weiden ohne Grundschutz erfolgten. Wenzels vollständige Antwort lautet:

Durchbruch im Wolfsmanagement: Signifikant höhere Ausgleichszahlungen möglich!

Es ist offenbar der von vielen lang ersehnte Durchbruch: Statt 15.000 EUR in drei Jahren sind nun Ausgleichzahlungen in Höhe von 30.000 EUR jährlich pro Betrieb möglich! Die Meldung des Niedersächsischen Umweltministeriums (MU) im Wortlaut:

Wenzel: Forderungskatalog der Opposition enthält Maßnahmen, die gegen geltendes Recht verstoßen

Im Rahmen einer Pressemitteilung (PI Nr. 46) meldet das Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz heute, am 20.03.2017 (im Wortlaut):

Stefan Wenzel im Umweltausschuss: Wolfsmanagement wird weiter verbessert – Mehr Unterstützung für Weidehaltung

Niedersachsens Jägerpräsident zeigt sich von Wenzel-Interview “irritiert”

Sollte an der Redensart etwas dran sein, dass vorzugsweise „getroffene Hunde bellen“, dann gab es hier nun offenbar einen Schuss ins Schwarze. Die Rede ist vom Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke, und der jüngsten Pressemeldung „seines“ Jagdverbands, in der er dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel dünnhäutig „fachliche Unkenntnis und Effekthascherei“ unterstellt.