Zurzeit ist es ziemlich ruhig an der „Wolfsfront“. Dem fiktiven Ort also, wo Wolfsbefürworter und Wolfsgegner sich einen guten Morgen oder auch eine gute Nacht wünschen. Es scheint, als sei es selbst den 700 bis 800 „deutschen Wölfen“ gerade zu heiß, um Schlagzeilen zu produzieren. Dennoch gibt es einiges zu berichten:
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Zurückgetretener Wolfsberater über Populismus, Politik und geschürte Panik
Franz-Otto Müller trat nun als Wolfsberater in der Wesermarsch zurück. In einem Interview mit dem Weser-Kurier zieht er Bilanz: Das eigentliche Problem in der Region seien nicht die Wölfe, sondern Hunde, populistische Politiker und panikschürende Interessenvertreter wie das Landvolk und die Schafzuchtverbände.
„Zeitenwende“ für Tierhalter nun auch im Südwesten
Das Credo von Diana Dengler aus Auerbach und Christine Günther aus Neunkirchen lautet: „Wir wollen die Tierhalter unterstützen und ihnen helfen, die richtigen Abwehrmaßnahmen gegen den Wolf zu treffen.“ Beide gehören zu WikiWolves, einer bundesweit tätigen Plattform, die Herdenschutz durch Freiwilligeneinsätze organisiert.


