Aufgelesen – Seite 26 – Wolfsmonitor

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Dilettanten-Dämmerung, oder „ein Ungebildeter glaubt, was ihm passt.“

Google ich „Volontär“, bietet mir die Suchmaschine als ersten Eintrag: „…jmd., der zur Vorbereitung auf seinen späteren Beruf gegen geringe Bezahlung in einem Betrieb arbeitet.“ Aha, denke ich. Also jemand, der noch übt. Ein Praktikant demnach. Bei der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) durfte nun Volontär Markus Pöhlking beim Thema Wolf mal ran.

Tamás: Jäger, die zum Rechtsbruch aufrufen, sollten Gewehr und Jagdschein abgeben müssen

Silvester Tamás ist Ansprechpartner für Fragen zu Wolf, Wildkatze und Luchs in Thüringen (NABU Thüringen). In einem Interview äußerte er nun, dass sich Jäger, die den Wolfsabschuss fordern, … „klar gegen geltendes Recht aussprechen. Dabei sollten sie sich klar und deutlich zum Artenschutz bekennen.“

Grenznaher Wolfsunfall: Tod durchs Taxi

Unweit der deutschen Grenze wurde heute in den Niederlanden auf der N343 bei Tubbergen ein Wolf von einem Taxi überfahren, wie niederländische Medien melden. Der Unfallort liegt nur wenige Kilometer von der Itterbecker Heide in der Grafschaft Bentheim entfernt.

Herdenschutz: Nachfrage nach passenden Zaunsystemen enorm!

Offenbar gibt es in Deutschland zu wenig Züchter von brauchbaren Herdenschutzhunden der gängigen Rassen. Das zumindest behaupten Schäfer in Sachsen-Anhalt gegenüber dem dortigen Umweltministerium.

Wolf-Hund-Mischlinge in Thüringen sollen nun lebendig „entnommen“ werden

Nutztierhalter in Thüringen stellen offenbar gerade einen Katalog auf, in dem alle Folgekosten aufgelistet werden, die der Wolf in diesem Bundesland verursachen könnte. Scheinbar rechnen sie mittelfristig mit Millionenschäden allein durch das Wolfsrudel bei Ohrdruf .

Sachsen: Anzeige wegen Abschuss-Erlaubnis gegen Umweltminister Schmidt

Eine Privatperson erstattete nun Anzeige gegen den sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) und einige seiner Mitarbeiter wegen der in der letzten Woche erteilten Erlaubnis, einen Wolf des Rosenthaler Rudels „entnehmen“ zu dürfen. Das meldete die Freie Presse nach einer Anfrage beim Landeskriminalamt.