Ob es in Dänemark ähnliche politische Differenzen zwischen dem Landwirtschafsministerium und dem Umweltministerium gibt wie in Deutschland, wird die nahe Zukunft zeigen. Einschlägige Kreise weisen nämlich schon heute darauf hin, dass bei unseren nördlichen Nachbarn die Definition sogenannter Problemwölfe erweitert werden soll. Das könnte dazu führen, dass Wölfe dort künftig schneller als nötig geschossen werden.
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Schafzuchtlobbyistin
Manchmal kommt man sich vor wie im Kindergarten. Anlass dazu gibt aktuell Anette Wohlfarth, die Geschäftsführerin des Schafzuchtverbandes in Baden-Württemberg, die den Lesern des Schwarzwälder Boten offenbar nicht ganz zu Unrecht als „Lobbyistin“ vorgestellt wird. Obwohl, – die Lobbyisten, die ich persönlich kenne, widersprechen sich nicht so erkennbar wie jetzt offenkundig Wohlfarth, die den Wolf als größtes Problem bezeichnet.
Schnell erledigt…ein Kommentar!
In Sachsen fand gerade ein mediales Schauspiel statt, eines das – normalerweise keiner Silbe wert – aus der Ferne recht absonderlich anmuten dürfte. Denn ausgerechnet Martin Just, in der Wolfszene bekannt als auffallend „glückloser“ Hobbyherdenschützer, gibt Sachsens neuem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) eine in seinen Augen faire Chance: „In einem Jahr werde ich ihn an seinen heutigen Aussagen messen“, so der mehrfach von Wölfen heimgesuchte Schafhalter im Nebenerwerb. (*1)
„Aktionsprogramm Wolf“ versus “Aktionsplan Wolf”
Ähnlich wie das „Aktionsbündnis Forum Natur“ in der letzten Woche mit dem “Aktionsplan Wolf” rechtzeitig zum Treffen der Umweltminister in Bremen aufwartete, wurde nun in Österreich ein fünf Punkte umfassendes „Aktionsprogramm Wolf“ zum Treffen der Landes-Agrarreferenten am heutigen Freitag vorgestellt.





