Wolf – Seite 58 – Wolfsmonitor

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Brandenburg: Schafzuchtverband und Ökologischer Jagdverein äußern sich zur Wolfsverordnung

In Brandenburg wird zurzeit der Entwurf einer „Wolfsverordnung“ für das Bundesland diskutiert. Nachdem die großen Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF sowie auch die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) bereits feststellten, dass der erste Entwurf an mehreren Stellen nicht mit dem geltenden Recht vereinbar ist (hier!), äußerten sich nun der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg (SZVBB) und der Ökologische Jagdverein Brandenburg e. V. (ÖJV) dazu in einer gemeinsamen Stellungnahme, wobei Wolfsmonitor insbesondere die Punkte B, D und G dieser Stellungnahme wegen ihrer fragwürdigen Inhalte und groben Unschärfe bemängelt. (Nachfolgend ein Auszug aus der gemeinsamen Stellungnahme beider Vereine im Wortlaut):

Merkel besucht Berliner Bären

Sympathiepunkte – das scheint etwas zu sein, was sich mit streng geschützten, weil vom Aussterben bedrohten Pandabären sehr gut einwerben und politisch verwerten lässt. Zumindest könnte man das vermuten, wenn man sich die heutige „Aufwartung“ der Bundeskanzlerin im Zoo Berlin so ansieht. (*1)

Erstmals Wolf bei Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) nachgewiesen

Das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ informiert (im Wortlaut): „Im Landkreis Mittelsachsen wurde erstmals seit Beginn der natürlichen Wiederbesiedlung ein Wolf nachgewiesen. Das Tier wurde am 17.04.2017 ca. 7 km östlich von Döbeln (LK Mittelsachsen) von einer Privatperson fotografiert.

Ruhen und schweigen!

„Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen“, heißt es im Volksmund. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn der Spruch ist unvollständig und hat demnach weitere Zeilen. Außerdem stammt er von keinem anderen als Johann Wolfgang von Goethe. Doch was hat Goethes Weisheit mit Wölfen zu tun?

Radfahrerin im Landkreis Cuxhaven von Wölfen verfolgt?

Zurzeit ist ziemlich „Ebbe“ an der Front „echter“ Wolfsnachrichten. Einerseits mag das daran liegen, dass wir uns in Teilen Deutschlands bereits im Sommerloch befinden, weil dort die Sommerferien schon begonnen haben. Andererseits vielleicht aber auch daran, dass die Wölfe gerade ziemlich „heimlich“ sind, weil sie ihren im Mai zur Welt gebrachten Nachwuchs fürsorglich umsorgen und versteckt halten.