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Ratlos im Bundesrat?

Es reicht halt nicht, sich ideologisch auf dem richtigen Weg zu wähnen, man sollte sich auch hin und wieder mit den Fakten vertraut machen. Was für Robert Habeck gestern galt, gilt für seine Partei in diesen Tagen nicht minder. Oder wie ist es zu verstehen, dass die Grünen im Bundesrat offenbar nicht gegen den vermeintlichen Abschuss gleich ganzer Wolfsrudel (sog. „Lex Wolf“) votierten?

Österreich: Ab jetzt darf bei Wölfen geschossen werden

Nach Ansicht von Gemeinde- und Behördenvertretern sowie betroffenen Landwirten herrscht im niederösterreichischen Waldviertel Krisenstimmung, weil der Wolf schon mehreren Siedlungen bedrohlich nahe gekommen sei und dabei auch einige Nutztiere gerissen habe.

Brandenburg: Schafzuchtverband und Ökologischer Jagdverein äußern sich zur Wolfsverordnung

In Brandenburg wird zurzeit der Entwurf einer “Wolfsverordnung” für das Bundesland diskutiert. Nachdem die großen Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF sowie auch die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) bereits feststellten, dass der erste Entwurf an mehreren Stellen nicht mit dem geltenden Recht vereinbar ist (hier!), äußerten sich nun der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg (SZVBB) und der Ökologische Jagdverein Brandenburg e. V. (ÖJV) dazu in einer gemeinsamen Stellungnahme, wobei Wolfsmonitor insbesondere die Punkte B, D und G dieser Stellungnahme wegen ihrer fragwürdigen Inhalte und groben Unschärfe bemängelt. (Nachfolgend ein Auszug aus der gemeinsamen Stellungnahme beider Vereine im Wortlaut):

Das Management „auffälliger Wölfe“ – ein Beispiel!

Wie geht man professionell mit sogenannten „verhaltensauffälligen Wölfen” um? Ein Ablaufplan aus dem Yellowstone National-Park, den ich einmal frei übersetzt habe (*1), soll eine beispielhafte Antwort auf diese Frage bieten:


Das Management habituierter Wölfe im Yellowstone National Park, nach D.W. Smith, YNP 2003
Das Management habituierter Wölfe im Yellowstone National Park, nach D.W. Smith, YNP 2003

Bereits häufiger

3 Antworten von Heino Krannich

Heino Krannich (Foto rechts mit seinem treuen Gefährten Watson, Foto: Heino Krannich) gilt weltweit als ausgewiesener und gefragter Experte für die ganz schwierigen Fälle, wenn es darum geht, Tiere einzufangen, sie durch die sanfte Methode der Distanznarkose zu betäuben und sie zu transportieren. In weit über 1.300 Fällen konnte er bisher seine fachlichen Qualitäten unter Beweis stellen und somit auch so manchen Besitzer eines entlaufenden Hundes von dessen Sorgen befreien. Ein Blick auf seine Webseite www.heino-krannich.de lohnt sich, es wird dem Leser sofort klar, dass hier jemand unterwegs ist, der weiß, wovon er spricht. Außerdem bezieht Heino Krannich hier regelmäßig Stellung zu tagesaktuellen und allgemeinen Begebenheiten. Im März 2015 war er bei dem Versuch dabei, den verhaltensauffälligen Wolf in Westniedersachsen dingfest zu machen. Die Aktion scheiterte zuletzt allerdings. Wolfsmonitor bat Heino Krannich zum Interview: