Gleich mehrere Wolfsichtungen wurden jetzt aus dem Nordwesten Deutschlands, also aus Ostfriesland, dem Emsland und aus dem nördlichen Nordrhein-Westfalen gemeldet. Am vergangenen Mittwoch wurde im Rheiderland bei Weener und später im Oberledingerland ein Wolf gesichtet, wie Elke Wieking vom General-Anzeiger kurz darauf meldete. Die örtliche Polizei – man lese und staune – geht in einer Stellungnahme offenbar nicht davon aus, dass der Beutegreifer sich dort dauerhaft niederlässt. (*1)
Experte überzeugt: Bei Wolfshybriden-Theorie von Jägern und der AFD in Sachsen geht’s nur um Lobbyinteressen!
„In der Wissenschaft existiert diese Hybridendebatte nicht. Da gibt es keinerlei wissenschaftlichen Disput. Es geht hier um Lobbyinteressen.“ Diese Worte des Leiters des Fachgebietes für Naturschutzgenetik der renommierten Senckenberg Gesellschaft in Gelnhausen widerlegen die unsägliche Hybridentheorie von Vertretern des Landesjagdverbandes Sachsen und dem aus dem Landkreis Bautzen stammenden Abgeordneten Karsten Hilse (AfD).
Der Koalitionsvertrag und die Folgen für Deutschlands Wölfe
Ich will hier gar nicht erst den Versuch wagen, die ganzen 179 Seiten des Koalitionsvertrags zu bewerten. Das haben bereits Leute getan, die politisch versierter sind als ich. Ralf Schuler zum Beispiel schreibt in seinem Blog: „Inhaltlich ist der Koalitionsvertrag ein Dokument der Erschöpfung. Kleinteilige Sozialstaatsreparatur, die nichts schadet aber viel kostet.“
Offenbar en vogue: Das Thema Wolf in Bundestags- und Koalitionsdebatten
Wölfe scheinen zurzeit politisch „en vogue“ zu sein. Aber nicht nur einzelne Ergebnisse der GroKo-Koalitionsverhandlungen irritieren dabei, weil dort ausgerechnet in der „Arbeitsgruppe Landwirtschaft“ die sogenannte „letale Entnahme“ einer gewissen Anzahl von Wölfen beschlossen wurde. Und das, obwohl diese zu den am strengsten geschützten Tierarten in Europa gehören.





