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Dossier Herdenschutz: Wichtig für Wölfe und Weidetiere – jetzt downloaden

Mit dem zweiten Dossier „Herdenschutz: Wichtig für Wölfe und Weidetiere“ möchte die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe zeigen, welche Herdenschutzmaßnahmen vor Wölfen es in Deutschland gibt, wie sie zurzeit gefördert werden und wie sie in einem so reichen Land gestaltet sein sollten, damit die Weidetierhaltung überlebt.

Der Koalitionsvertrag und die Folgen für Deutschlands Wölfe

Ich will hier gar nicht erst den Versuch wagen, die ganzen 179 Seiten des Koalitionsvertrags zu bewerten. Das haben bereits Leute getan, die politisch versierter sind als ich. Ralf Schuler zum Beispiel schreibt in seinem Blog: „Inhaltlich ist der Koalitionsvertrag ein Dokument der Erschöpfung. Kleinteilige Sozialstaatsreparatur, die nichts schadet aber viel kostet.“

Oh Gott! Arbeitskreis im Cuxland will angebliche Lücken im Managementplan für Wölfe selbst füllen

Die Mitglieder des „Arbeitskreises Wolf“ im Landkreis Cuxhaven haben sich offenbar darauf verständigt, die angeblich bestehenden Lücken im Entwurf des neuen niedersächsischen Wolfsmanagementplans mit Hilfe einer eigenen Ausarbeitung zu füllen. Ganz ehrlich: Das verheißt nichts Gutes! Warum? Ich lass meine Armbanduhr ja auch nicht von einem Landmaschinenmechaniker reparieren…

Niedersachsen: Neue Herdenschutz- Initiative bietet Nutztierhaltern kostenlose Unterstützung!

In einem 3-jährigen Projekt wollen der Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen, unterstützt von der Bingo Umweltstiftung Niedersachsen und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Netzwerk von Ehrenamtlichen aufbauen, das u.a. den Beratungsbedarf im Herdenschutz erfasst und Nutztierhalter bei der Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen unterstützt. Auch Nicht-NABU-Mitglieder können mitwirken. Die Meldung im Wortlaut:

Gesellschaft zum Schutz der Wölfe: Offener Brief an Bundesminister Christian Schmidt

Gegenüber der “Passauer Neuen Presse“ äußerte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kürzlich, er schlage vor, der Ausbreitung des Wolfes Grenzen zu setzen. Er plädiere deshalb für eine “beschränkte Abschussfreigabe” für Wölfe. Als Reaktion darauf veröffentlichte die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) nun folgenden “offenen Brief” (im Wortlaut):

Anti-Wolfs-Tiraden in Südergellersen nach drei Übergriffen in nur einer Woche!

Handelt es sich um ein weiteres „Lehrstück“ der Wolfsrückkehr? Sowohl der Betroffene selbst als auch der Vorsitzende eines Schafzuchtverbandes sehen sich nach dem dritten Übergriff auf eine Schafherde innerhalb von nur einer Woche in Südergellersen veranlasst, Anti-Wolfs-Tiraden zu äußern.

Von einem “Lehrstück” ist auszugehen. Und es ist vordergründig wohl auch der nachvollziehbaren Verzweiflung des Schäfers Gerd Jahnke geschuldet, wenn er sich zu solch unüberlegten Aussagen wie die, dass der Wolf ins Jagdrecht gehöre, hinreißen ließ.