Archives

Groß Hehlen: Besenderter Wolf beißt Hund!

Einer Pressemitteilung der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) zufolge, kam es am gestrigen Sonntag in einem Waldstück bei Groß Helen (wenige Kilometer nördlich von Celle) zu einer “Nahbegegnung” zwischen einer dreiköpfigen Familie mit angeleintem Hund und einem besenderten Wolf.

Dabei kam es zu einer Beißerei zwischen Hund und Wolf, bei der der Hund so schwer verletzt wurde, dass er von einem Tierarzt behandelt werden musste.

MU-Info: Antworten zur Vergrämung

Heute, am 10. März, veröffentlichte das Niedersächsische Umweltministerium (MU) folgende zwei Antworten auf mündliche Anfragen von Abgeordneten zur Vergrämung (im Wortlaut):

A) Antwort auf die mündliche Anfrage: Inwieweit ist es wahrscheinlich, dass sich ein Wolf durch Vergrämungsmaßnahmen künftig dem Menschen gegenüber aggressiv und nicht scheu verhält?

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Hermann Grupe und Dr. Gero Hocker (FDP) geantwortet.

MU-Info: Umweltminister Stefan Wenzel und Jens Karlsson über die Aktion in Munster

Heute, am 8. März, gab das Niedersächsische Umweltministerium (MU) folgende Pressemeldung heraus (im Wortlaut):


“Umweltministerium und schwedischer Vergrämungsexperte: Wolfsrüde bei Munster zeigt ausgeprägtes Fluchtverhalten  – Dreitägige Aktion wird ausgewertet – Wolf bleibt unter intensiver Beobachtung

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat am (gestrigen) Montagabend im Camp Reinsehlen bei Schneverdingen über die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem besenderten Wolfsrüden im Bereich Munster informiert.

„Kurti“ auffällig unauffällig!

Der schwedische Vergrämungsexperte Jens Karlsson vom „Swedish Wildlife Damage Centre“ war in den letzten drei Tagen auf der Fährte des vermeintlich verhaltensauffälligen Wolfes mit der wissenschaftlichen Bezeichnung MT06, wie der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel am Montagabend in Reinsehlen bei Schneverdingen im Beisein des Experten berichtete (*1).


Das Ergebnis: Der Wolf verhielt sich auffällig unauffällig und „überraschend scheu“. Er ließ Karlsson meistens nicht näher als 200 Meter an sich heran. Die Entfernung war letztlich zu groß gewesen, um außer einigen Zurufen wirksame Vergrämungsmaßnahmen durchzuführen.

Interessant ist die Vermutung, dass „Kurti“, wie Wolfsfreunde ihn nennen, dabei sogar in Begleitung eines zweiten Wolfes gewesen sein soll.

Das veranlasst mich nun zu einigen Mutmaßungen: