Aufgelesen – Seite 39 – Wolfsmonitor

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Endlich „Wolfsscouts“ in Niedersachsen?

In einem aktuellen Interview mit der „Hannoversche Allgemeinen (HAZ)“ sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel: „In diesem Jahr werden wir nicht nur die Entschädigungen vereinfachen und ausweiten, sondern den Haltern bei Bedarf auch eine Art Taskforce zur Seite stellen.“

Traumberuf Wolfsbeauftragte(r)? – jetzt bewerben!

Für Biologen, Land- oder Forstwirte, die von Wölfen fasziniert sind, könnte es ein Traumberuf sein. Eine besondere Herausforderung ist die hauptberufliche Tätigkeit auf alle Fälle, da Wölfe – leider auch in Brandenburg – nicht nur Freunde haben!

Das Land Brandenburg, in dem bereits 22 Wolfsrudel heimisch sind, sucht nun sogar gleich zwei Wolfsbeauftragte, die – so schreibt es rbb24 – „den etwa 100 Wölfen im Land das Leben erleichtern und das Schafstöten erschweren sollen.“ (*1)

Bischofs-Boulevard (Teil 2): Die Reaktionen…

Vor einigen Tagen noch empörte ich mich darüber, dass die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) dem Leserbriefschreiber Hermann Bischof am 3. Januar nahezu eine halbe Seite einräumte, obwohl dem Autor offensichtlich wesentliche Hintergrundinfos für einen ernsthaften Diskurs fehlten und sich der Beitrag deshalb überwiegend darin erschöpfte, eine wenig fundierte Meinung zu repräsentieren (siehe auch hier!).

Bischofs-Boulevard: Der missionierende Wolfsverriss

Einen Moment lang dachte ich gestern beim Frühstück, meine Tageszeitung – eine Regionalausgabe der NOZ – rutscht plötzlich auf das Niveau eines Boulevardblattes, denen man gewöhnlich ja nicht gerade Seriosität nachsagt, herab. Der Grund: Leserbriefschreiber Hermann Bischof aus Bramsche durfte eine halbe Zeitungsseite lang darüber schwadronieren, was er über Wölfe zu wissen glaubt, ahnt, meint, annimmt, befürchtet, denkt, argwöhnt, vorschlägt und vermutet.

Die „völlige Narrenfreiheit“ des Wolfes und derer, die ihm an den Kragen wollen…

Die Rückkehr des Wolfes nach Baden-Württemberg ist bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die letzte Wolfsichtung – von den Medien nach mehr als 150 Jahren entsprechend „gefeiert“ – liegt nun auch schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Der damals nachgewiesene Wolf humpelte überdies auch noch (welch ein Omen!).