Wölfe – Seite 54 – Wolfsmonitor

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Abschuss eines weiteren Wolfes in Niedersachsen?

Folgende Meldung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) verunsichert aktuell die Wolfsszene, da sie offenbar auch für diejenigen, die das Wolfsgeschehen in diesem Lande eng begleiten, völlig überraschend daherkommt:

Rietschener Kontaktbüro„Wölfe in Sachsen“ sucht Mitarbeiter/in

Auf der Webseite des Kreises Görlitz gefunden (im Wortlaut):

Stellenausschreibung Sachbearbeiter/-in im Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Im Landratsamt Görlitz, Kreisforstamt, Standort Rietschen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitstelle (340-0-72DM) als Sachbearbeiter/-in im Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wolf, befristet bis zum 31.12.2019, zu besetzen.

Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW): Neueste Ausgabe der „Rudelnachrichten“ online!

„Ein selbständiger Schäfer hat im Durchschnitt einen Stundenlohn in Höhe maximal des halben Mindestlohnes und trägt dabei das komplette unternehmerische Risiko. Steigende Ausgaben stehen massiv gesunkenen Einnahmequellen gegenüber.“

Seit Jahren im Wolfsrevier: Bisher kein Schaf an die „grauen Jäger“ verloren!

„Das Klagelied über die Rückkehr des Wolfes nach Brandenburg wird häufig gesungen und hat viele Strophen“, schreibt Uwe Klemens von der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) sehr anschaulich.

Meck-Pomm: LJV-Präsident prognostiziert 525 Wolfsrudel in Deutschland für das Jahr 2022

Ich kann mir noch so viel Mühe geben, kriege es aber dennoch nicht seriös nachgerechnet: Gemeint sind die Wolfzuwachs-Prognosen des Landesjagdverbands-Präsidenten aus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Volker Böhning, der laut „Deutsche Jagd Zeitung“ nach „aktuellen Hochrechnungen“ für das Jahr 2022 rund 525 Wolfsrudel in Deutschland ausmacht.