Vogler – Seite 179 – Wolfsmonitor

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Hannover bei Glühwein und Nutztierkadavern

Heute war offenbar einer dieser merkwürdigen Tage. Sie verstehen schon, einer von denen, die am Ende für allerlei Überraschungen gut sind. Heute Morgen zum Beispiel ging es im niedersächsischen Landtag in Hannover erneut um geeignete Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe.

Die FDP hatte eine „Dringliche Anfrage“ mit der Überschrift „Was passiert, wenn Herdenschutzmaßnahmen den Wolf nicht mehr abhalten?“ eingebracht.

Lobophobie, Lupophobie oder mangelhafte Aufklärung?

Marion Warpaul, ihren eigenen Angaben nach bekennender „Hasenfuß“ aus Hiddingen (Niedersachsen), mag nicht so einfach hinnehmen, dass sich Wölfe „auf Kosten der Menschen“, wie sie es nennt, „breitmachen“. Denn sie hat Angst! Angst vor den zugewanderten Beutegreifern. Angst, obwohl sie bisher noch keinen einzigen Wolf in der freien Wildbahn gesehen hat. (*1)

Wolfsberater: Rinderriss in Barnstorf weist „wolfstypische“ Spuren auf!

Der gestrige Wolfsmonitor-Artikel über den „postfaktischen Rinderriss“ in Barnstorf findet nun doch eine zeitnahe Fortsetzung. Allerdings nicht aufgrund weiterer Erkenntnisse der MK-Kreiszeitung, sondern weil die Oldenburgische Volkszeitung kürzlich detailliertere Informationen darüber veröffentlichte. Der Zugriff darauf ist wegen einer Bezahlsperre allerdings nur für zahlende Kunden möglich. Ein Leser war allerdings so nett, mir den Artikel zur Verfügung zu stellen. (*1) Und siehe da, das Informationspuzzle rund um den Rinderriss vervollständigt sich Stück für Stück:

Ein „postfaktischer“ Rinderriss in Barnstorf?

Manchmal beschleicht mich ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich Darstellungen lese wie kürzlich die über einen grausigen Fund auf einer Weide im niedersächsischen Barnstorf. (*1) Da äußert Rinderzüchter Marius Kinkhorst gegenüber der Zeitung für meinen Geschmack etwas zu voreilig, dass er sich – nachdem er ein totes Rind angefressen auf einer Weide fand – sofort sicher war, dass hier ein Wolf zugeschlagen habe.

Wolfsmonitor-Wochenrückblick, 5. bis 10. Dezember 2016

Einige Leserinnen und Leser werden es sicher bemerkt haben. Ich versuche gerade, ein „Nachrichten-Format“ für Wolfsmonitor zu entwickeln. Ich glaube, dass solch ein Kurzüberblick für einige Leser eine Hilfe sein kann, besonders, wenn sie keine Social-Media nutzen.

Petra Ahne: „In den Augen der tödlich verletzten Wölfin erlosch ein wildes grünes Feuer“…

…“Wildtiermanagement ist vergleichsweise einfach“, hat ein Mann namens Aldo Leopold vor etwa achtzig Jahren gesagt. „Die Menschen zu managen ist das Schwere.“ Der amerikanische Forstwissenschaftler Leopold gilt als der Begründer des Wildtiermanagements, also des Versuchs, die Bedürfnisse wildlebender Tiere mit denen der Menschen in Einklang zu bringen.