Herdenschutzhunde – Seite 4 – Wolfsmonitor

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Herdenschutzhunde- Petition von Wanderschäfer Sven de Vries beendet

Mit einer Online-Petition versuchte Wanderschäfer Sven de Vries bis zum 15. Juni eine Änderung der Tierschutzhundeverordnung (TierSchutzHuV) beim Bundestag voranzutreiben (Gastbeitrag von Sven auf Wolfsmonitor dazu: hier!)

Niedersachsens Streit um Wölfe: Bund soll aufklären…

Laut einer Zeitungsmeldung in der Rubrik „Nordwest“ der heutigen Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) will der niedersächsische Landtag am 28. August „die Expertise des Bundesumweltministeriums einholen.“

Wanderschäfer Sven de Vries: „Wer den Wolf will, muss uns auch unsere Herden schützen lassen!“

Mein Name ist Sven de Vries. Ich betreue zur Zeit 650 Mutterschafe am Südostrand der schwäbischen Alb und verfolge berufsbedingt schon lange die Diskussionen rund um und das Vordringen der Wölfe in Deutschland. Ich versuche zur Zeit mit einer an den Bundestag gerichteten Petition eine Änderung der Tierschutzhundeverordnung (TierSchutzHuV) voranzutreiben, die es uns bisher vielerorts unmöglich macht, Herdenschutzhunde zum Schutz unserer Schafe einzusetzen, ohne eine Ordnungswidrigkeit zu begehen. (Anm.d.R.: Hier der Link zur Petition!)

Umstritten: Verzicht auf Hütten für arbeitende Herdenschutzhunde

Es sei schlichtweg nicht möglich, die Tiere mit vertretbarem finanziellen Aufwand vor dem Raubtier Wolf zu schützen. Davon scheint der Erasbacher Schäfer Johann Gloßner offenbar überzeugt zu sein, als er diese Worte zu Dagmar Fuhrmann von der „Mittelbayerischen“ sagt. (*1)

Schweiz: Wolf „M75“ zum Abschuss freigegeben

Weil in den vergangenen Monaten der Wolf mit dem wissenschaftlichen Namenskürzel „M75“ in der Schweiz über 50 Schafe in fünf Kantonen gerissen hat, gab nach Graubünden und Tessin nun auch der Kanton St. Gallen den Beutegreifer zum Abschuss frei.

Seit Jahren im Wolfsrevier: Bisher kein Schaf an die „grauen Jäger“ verloren!

„Das Klagelied über die Rückkehr des Wolfes nach Brandenburg wird häufig gesungen und hat viele Strophen“, schreibt Uwe Klemens von der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) sehr anschaulich.