Infoveranstaltungen der CDU in Celle scheinen manchmal eine besondere Qualität zu haben. Wenn es dort um den Wolf geht, fühlt sich nämlich offenbar so manch einer aufgefordert, mal „richtig einen vom Stapel zu lassen“.
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Landesjägerschaft Niedersachsen: Politisch motivierte Pressemeldung?
Anlässlich der 500. offiziellen Meldung eines vermeintlichen Nutztierrisses seit dem Jahr 2008 veröffentlichte die Landesjägerschaft in Niedersachsen gestern eine Gesamtbilanz mit einigen Interpretationen darüber im Rahmen einer Pressemeldung (Link am Ende des Artikels). Dazu erlaubt sich die Wolfsmonitor-Redaktion einige Anmerkungen:
Fall Twesten: Wölfe tragen offenbar Mitschuld an der Regierungskrise in Niedersachsen
Liest man sich das Interview durch, das die Verursacherin der Regierungskrise in Niedersachsen, Elke Twesten, jetzt der „Hannoverschen Allgemeinen (HAZ)“ exklusiv zur Begründung ihres Verhaltens gab, stellt man erstaunt fest, dass offensichtlich auch der Umgang des Umweltministeriums mit dem Wolf zur Entscheidung der Landtagsabgeordneten beigetragen haben soll, die eigene Partei zu verlassen und zur Opposition „überzulaufen“.
Setzt Ministerpräsident Weil lieber auf Abschuss als auf Aufklärung und Herdenschutz?
Ein pikantes Lehrstück, wie Pressearbeit funktionieren und politische Prioritäten von den Medien allein durch die Wahl prägnanter Überschriften beliebig gewichtet werden können, präsentierte nun die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) ihren Leserinnen und Lesern. In der Überschrift eines Interviews, welches die Zeitung mit Niedersachsens Ministerpräsident führte, heißt es, Weil wolle Wölfe auf ein „vernünftiges Maß“ begrenzen. (*1)




