Wölfe – Seite 90 – Wolfsmonitor

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Niederlande: DNA-Bestätigung für Wolf in Beuningen liegt nun vor!

Nun ist es amtlich: Es war tatsächlich ein Wolf. Anfang September wurde das Tier in der niederländischen Ortschaft Beuningen (unscharf) fotografiert, als es sich „löste“. Das niederländische Forschungsinstitut „Alterra“ teilte nun das DNA-Untersuchungsergebnis der Kotprobe mit, das einen Wolf bestätigt.

Ob es sich dabei allerdings um die sogenannte „residente Wolfsfähe“ handelte, die unweit der deutsch- niederländischen Grenze erstmals im April 2013 in Meppen und rund ein Jahr später auf dem Schießplatz Nordhorn-Range nachgewiesen wurde, bleibt unklar.

Niedersachsen: Wolfsriss bei bekennendem Wolfsbefürworter

Heiner Scholing ist gelernter Sonderpädagoge, Hobbyschafhalter und grüner Landtagsabgeordneter. Letzten Sonntag fand er zwei gerissene und ein verletztes Schaf auf seiner nicht wolfsicher eingezäunten Weide im niedersächsischen Hohnsdorf.

Die Schafe gehörten zwar nicht ihm, sondern einem Freund, er sei dennoch betroffen von dem Verlust und setze sich für eine bessere Versorgung mit dezentralen Informations- und Anlaufstellen ein.

Fehlt Kaj Granlund erneut die wissenschaftliche Neutralität?

Buchautor Kaj Granlund macht erneut von sich reden. Mit seinem Versuch, Deutschlands Wölfe einerseits zu Hybriden und andererseits als „ausgesetzt“ zu erklären, zog er bereits vor Monaten den Unmut einiger Wolfsfachleute, wie z.B. auch den von Ulrich Wotschikowsky auf sich, der damals befand, Granlund habe mit seinem Buch „ein politisches Pamphlet mit dem Ziel, die Schutzwürdigkeit des Wolfes mitsamt dem Wolfsmanagement und der Wolfsforschung zu diskreditieren“, geschrieben. 

Wotschikowsky lässt bei seiner Kritik auch Zimmermann & Dr. F. Kullmann von Felicites GbR ergänzend zu Wort kommen:

MU-Info: Falsche Wolfsmeldungen

Heute, am 16. September, veröffentlichte das Niedersächsische Umweltministerium (MU) eine Antwort auf die mündliche Anfrage von mehreren Abgeordneten zu falschen Wolfsmeldungen in Niedersachsen (im Wortlaut):

„Antwort auf die mündliche Anfrage: Falschmeldungen von Wolfshinweisen

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Gero Hocker, Jan-Christoph Oetjen, Hermann Grupe und Dr. Marco Genthe (FDP) geantwortet.

Vorbemerkung der Abgeordneten

Günther Bloch hört auf

Nach über 40 Jahren im „Haifischbecken Hundeszene“ geht der bei Wolfs- und Hundefreunden sehr bekannte Kynologe und Autor Günther Bloch nächstes Jahr in den Ruhestand. So ist es auf der Webseite der Hunde-Farm-Eifel zu lesen. 1991 gründete er gemeinsam mit Elli H. Radinger und Erik Zimen (*1) die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.“ (GzSdW).

Seine Forschungsarbeiten über freilebende Hunde und Wölfe und die langjährige Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern Paul Paquet und Udo Gansloßer fanden große Anerkennung. Er hielt ungezählte Seminare und veröffentlichte 8 Bücher, einige davon in Zusammenarbeit mit Elli H. Radinger, sowie mehrere hundert Fachartikel.

87 Geldgeber unterstützen „Wolfstag Dübener Heide“ am 8. Oktober durch Crowdfunding

9.170,02 € lautet das stolze Ergebnis einer Crowdfunding-Aktion des Naturpark-Vereins Dübener Heide e.V., die 87 Menschen mit einem Geldbetrag unterstützten, um damit einen Thementag „Wolf und Mensch“ zu realisieren (Wolfsmonitor berichtet – hier!).

Damit steht nun fest: Die Veranstaltung wird am 8. Oktober im Naturparkhaus in Bad-Düben unter Mitwirkung bekannter Wolfsfachleute stattfinden. Mit dabei: