Wölfe – Seite 67 – Wolfsmonitor

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Niedersachsens Jägerpräsident zeigt sich von Wenzel-Interview „irritiert“

Sollte an der Redensart etwas dran sein, dass vorzugsweise „getroffene Hunde bellen“, dann gab es hier nun offenbar einen Schuss ins Schwarze. Die Rede ist vom Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke, und der jüngsten Pressemeldung „seines“ Jagdverbands, in der er dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel dünnhäutig „fachliche Unkenntnis und Effekthascherei“ unterstellt.

Endlich „Wolfsscouts“ in Niedersachsen?

In einem aktuellen Interview mit der „Hannoversche Allgemeinen (HAZ)“ sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel: „In diesem Jahr werden wir nicht nur die Entschädigungen vereinfachen und ausweiten, sondern den Haltern bei Bedarf auch eine Art Taskforce zur Seite stellen.“

Traumberuf Wolfsbeauftragte(r)? – jetzt bewerben!

Für Biologen, Land- oder Forstwirte, die von Wölfen fasziniert sind, könnte es ein Traumberuf sein. Eine besondere Herausforderung ist die hauptberufliche Tätigkeit auf alle Fälle, da Wölfe – leider auch in Brandenburg – nicht nur Freunde haben!

Das Land Brandenburg, in dem bereits 22 Wolfsrudel heimisch sind, sucht nun sogar gleich zwei Wolfsbeauftragte, die – so schreibt es rbb24 – „den etwa 100 Wölfen im Land das Leben erleichtern und das Schafstöten erschweren sollen.“ (*1)

Experte zweifelt am „Problemstatus“ des Rathenower Wolfes

„Brandenburg aktuell“ lud heute ein rund 4-minütiges Video auf der hauseigenen Facebook-Seite hoch, in dem einige aktuelle Hintergrundinformationen zum „Problemwolf“ in Rathenow gezeigt werden. Nach Auswertung der Hinweise zweifelt der gezeigte Experte, Kay-Uwe Hartleb, allerdings am „Problemstatus“ des Wolfes…

Gesellschaft zum Schutz der Wölfe: Offener Brief an Bundesminister Christian Schmidt

Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ äußerte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kürzlich, er schlage vor, der Ausbreitung des Wolfes Grenzen zu setzen. Er plädiere deshalb für eine „beschränkte Abschussfreigabe“ für Wölfe. Als Reaktion darauf veröffentlichte die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) nun folgenden „offenen Brief“ (im Wortlaut):