Oha, schon wieder 2017! Dieses Jahr ist Wahljahr! Schnell werden deshalb jetzt noch einige halbherzig recherchierte Botschaften unters Volk geschleudert (so kommt es einem zumindest vor). Schließlich müssen auch die unattraktiven Themenfelder, die vielleicht auch nur eine Handvoll Wähler hinterm Ofen hervorlocken, noch politisch „besetzt“ werden. Dabei ist offensichtlich kein Thema zu klein, egal wie relevant es tatsächlich für das große politische Alltagsgeschäft ist. Deshalb nun also auch Wölfe, trotz Trump, Türkei und Terrorismus.
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Überblick: Wölfe halten Berlin in Atem
Derzeit überschlagen sich die Wolfsnachrichten. Doch anders als üblich, kommen sie zurzeit immer häufiger aus Berlin. Der Grund: Kürzlich soll Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) nicht nur mehr Schweinefleisch an deutschen Schulen gefordert haben, sondern auch eine „begrenzte Abschussfreigabe“ für Wölfe. Ob er in diesem Zusammenhang von „Obergrenzen“ gesprochen hat, ist allerdings nicht überliefert. (*1)
Der „weiße Fleck“ des Vorzeigeschäfers
Deutlicher lässt sich ein Dilemma kaum demonstrieren. Wendelin Schmücker aus Winsen (Luhe), ein landauf, landab gegen den Wolf demonstrierender Schäfer, schreibt einen Leserbrief, mit dem er eine breite Öffentlichkeit darüber in Kenntnis setzt, dass er sich mit Herdenschutzhunden offenbar überhaupt nicht auskennt. (*1)
NRW: Die Rückkehr des Wolfes nach Bielefeld?
Manche behaupten, Bielefeld gebe es gar nicht. Doch nun glaubt der ehemalige Veterinärmediziner und Jäger Dr. Georg Westerhoff (86) sogar, in Bielefeld-Heepen einen Wolf gesehen zu haben. Bei bestem Tageslicht, unweit seiner Terrasse, ohne jegliche Deckung, ausgestreckt ruhend mit „eindeutig typischen Wolfsmerkmalen“. (*1)




