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Neu: “Wolfsschutz Deutschland”

Eine weitere Wolfsinitiative gibt es jetzt in Sachsen. Sie nennt sich “Wolfsschutz Deutschland” und ist Teil des Vereins “Pro Naturschutz Sachsen e. V. (Grüne Liga)”. Auf der entsprechenden Webseite heißt es u.a.: “Wir möchten ein eigenes Wolfsmonitoring aufbauen. Wir gehen gerichtlich gegen Beschlüsse von Wolfsabschüssen, wie bei Pumpak, vor und entlarven Fake-News. Schäfer und Nutztierhalter, die Hilfe benötigen, können auf unsere Unterstützung vertrauen”.

Online-Petition und Hintergründe: „Wolf Pumpak muss weiter leben“

Seit gestern (21. Januar) gibt es eine Petition zur Rettung des sächsischen Wolfes mit dem Spitznamen „Pumpak“ im Internet, die bereits von mehr als 2600 Menschen unterzeichnet wurde. Der Anlass: Ein leicht humpelnder Jährlingsrüde, der offenbar immer wieder in Siedlungsbereichen des Landkreises Görlitz gesichtet wurde, sich aber stets trollte, wenn Menschen sich ihm näherten, soll nach einvernehmlicher Entscheidung des Landratsamtes Görlitz mit dem Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft auf der Grundlage einer entsprechenden artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung „entnommen“ (erschossen) werden.

Brigitte Sommer: In Sachsen soll ein ganzes Wolfsrudel erschossen werden

Sind die Nutztiere im Brennpunkt Cunnewitz wirklich geschützt?

Seit der Jahrtausendwende gibt es in Deutschland wieder Wölfe. Gerade die Region um Bautzen gehört zu den am frühesten besiedelten Gebieten. Man sollte eigentlich meinen, dass Tierhalter und Schäfer dort viel Erfahrung im Schutz ihrer Tiere vor Wölfen haben. Ist das wirklich so?