Der Mann hat offenbar ein NOZ-Leserbrief-Dauerabo. Nachdem er bereits am 28. April anhand eines fiktiven gerissenen Kindes forderte, dass der Wolf ins Jagdrecht übernommen werden müsse, darf er bereits am 8. Mai mit weiteren fragwürdigen Argumenten in einer neuen Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) aufwarten.
NABU Osnabrück stellt Interview-Antworten von Wolfsberater Meinhard Krüger richtig!
Nicht nur Wolfsmonitor wunderte sich über das NOZ-Interview mit dem darin eher unkundig wirkenden Wolfsberater Meinhard Krüger aus Melle bei Osnabrück (siehe hier!). Auch der 1. Vorsitzende des NABU Osnabrück e.V., Andreas Peters, und Wolfsbotschafter Hendrik Spiess sahen sich offenbar nun als örtliche NABU- Vertreter anlässlich dieses Interviews dazu gezwungen, einige Dinge richtigzustellen (im Wortlaut):
Niedersächsischer Wolf machts möglich: Nordschwarzwald bald offiziell Wolfsgebiet?
Ein bekannter Jährlings-Rüde mit der Kennung „GW852m“ aus einem Rudel, das in der Nähe der Stadt Schneverdingen beheimatet ist, soll nach Ansicht von Mitarbeitern der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg dafür verantwortlich sein, dass im Nordschwarzwald bei Bad Wildbad über 40 Schafe zu Tode kamen.
Wolfskundgebung von Wolfsfreunden gestern in Berlin
Gegen den Wolfspassus im Koalitionsvertrag der amtierenden Bundesregierung (hier!) protestierten gestern gleich mehrere hundert Wolfsfreunde in Berlin. Die Veranstalter der Kundgebung, darunter die Aktion Fair Play, die Facebook-Gruppe „Schützt die Wölfe“ und die Partei Ethia zeigten sich – ersten Reaktionen im Netz zufolge – sehr zufrieden mit der Aktion.
Einst gefürchtet, heute respektiert…
…so heißt es in der Bildunterschrift einer Meldung, die aufhorchen lässt. Anders als in Deutschland ist der Wolf in Estland eines der beliebtesten Tiere in den dortigen Volksmärchen. Es gebe deshalb über 500 Namen und Geschichten über das Tier“, sagte die Volkskundlerin Marju Kõivupuu gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Sender vor Ort.





