Presseinformationen – Seite 9 – Wolfsmonitor

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Klarstellung: Vom Wolf getöteter Jagdhund in der Oberlausitz war nicht im Jagdeinsatz

Ein Jagdforum berichtete kürzlich von dem ersten bei einer Jagd in Deutschland von einem Wolf getöteten Hund (WM berichtete, hier!). Jetzt stellte das Kontaktbüro Wölfe in Sachsen jedoch klar, dass der Hund gar nicht im jagdlichen Einsatz war. Die Meldung im Wortlaut:

BUND: „Wolfsverordnung ist kein Freibrief zum Abschuss von Wölfen in Brandenburg“

Gelobt wird das Landesamt für Umwelt (LfU) in Brandenburg von Carsten Preuß, dem Landesvorsitzenden des BUND Brandenburg. Mit der Ablehnung des Abschusses des Dobbrikower Wolfsrudels habe das LfU Rückgrat im Umgang mit dem Wolf bewiesen und entsprechend den Voraussetzungen der Wolfsverordnung richtig gehandelt. Die BUND-Meldung im Wortlaut:

Brandenburg: Abschuss des Dobbrikower Wolfsrudels offiziell abgelehnt

Ein Landwirt aus Brandenburg hatte im Januar nach zwei Wolfsrissen im März und Oktober 2017 den Abschuss des Dobbrikower Wolfsrudels, das sich im Nuthe-Urstromtal angesiedelt hat, gefordert (Wolfsmonitor berichtete, hier!). Der Antrag wurde seinerzeit von einschlägigen Verbänden als „Test“ der neuen Brandenburgischen Wolfsverordnung gewertet. Der entsprechende Antrag sei allerdings nun abgelehnt worden, teilte das Brandenburger Landesumweltamt heute mit. Die Begründung im Wortlaut:

Mecklenburg-Vorpommern: Verbleib des Lübtheener Rudels derzeit unklar

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern (LM) informiert:

„Wolfsrudel teilen Territorien neu auf“

„Bei den in Mecklenburg-Vorpommern siedelnden Wolfsrudeln gibt es offenbar Veränderungen hinsichtlich der Aufteilung der Territorien. Aktuell sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wolfsrudel als dauerhaft ansässig nachgewiesen, und zwar in der Kalißer Heide und der Ueckermünder Heide.