Hintergründe – Seite 8 – Wolfsmonitor

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„Bauchlandung“ mit dem Vorschlag der Wolfsregulierung

Was ist eigentlich aus Mario Borchert geworden? Kennen Sie nicht? Mario Borchert aus Ostprignitz-Ruppin trat letztes Jahr als Direktkandidat für den Bundestag an. Und das mit nur einem Thema: Die Regulierung der Wolfsbestände. Auch Wolfsmonitor berichtete damals darüber (siehe hier!).

Wölfe durchstreifen den Nordwesten Deutschlands

Gleich mehrere Wolfsichtungen wurden jetzt aus dem Nordwesten Deutschlands, also aus Ostfriesland, dem Emsland und aus dem nördlichen Nordrhein-Westfalen gemeldet. Am vergangenen Mittwoch wurde im Rheiderland  bei Weener und später im Oberledingerland ein Wolf gesichtet, wie Elke Wieking vom General-Anzeiger kurz darauf meldete. Die örtliche Polizei – man lese und staune – geht in einer Stellungnahme offenbar nicht davon aus, dass der Beutegreifer sich dort dauerhaft niederlässt. (*1)

Experte überzeugt: Bei Wolfshybriden-Theorie von Jägern und der AFD in Sachsen geht’s nur um Lobbyinteressen!

„In der Wissenschaft existiert diese Hybridendebatte nicht. Da gibt es keinerlei wissenschaftlichen Disput. Es geht hier um Lobbyinteressen.“ Diese Worte des Leiters des Fachgebietes für Naturschutzgenetik der renommierten Senckenberg Gesellschaft in Gelnhausen widerlegen die unsägliche Hybridentheorie von Vertretern des Landesjagdverbandes Sachsen und dem aus dem Landkreis Bautzen stammenden Abgeordneten Karsten Hilse (AfD).

Neue Experten in den Wolfsbüros in Rietschen und Hannover

Sowohl im Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ als auch im Wolfsbüro beim NLWKN in Hannover (Niedersachsen) gab es kürzlich personelle Wechsel. Der Forstwissenschaftler Philipp Kob und die Ökologin Sophia Liehn kamen in Rietschen für Vanessa Ludwig (Elternzeit) und Helene Möslinger, die zum „LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschungwechselte.

Wanderwölfe

Die Wanderwölfe sind gerade wie in jedem Jahr unterwegs: Zwischen Albersloh und Sendenhorst in Nordrhein-Westfalen fotografierte Daniel Schuhmacher gestern Vormittag ein vermeintliches Exemplar auf einem Acker. Das Landesumweltamt (LANUV) bestätigte später, dass das Foto tatsächlich einen Wolf zeigt und merkte außerdem an, dass man dort in diesen Wochen vermehrt mit Wolfsmeldungen und -nachweisen rechne.