Wolf – Seite 103 – Wolfsmonitor

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Die Goldenstedter Wölfin wird nun doch besendert!

Was soll das? …fragten sich zuletzt einige Wolfsfreunde in den sozialen Medien, nachdem sie einen „Hallo-Niedersachsen“-Beitrag vom NDR sahen, in dem nicht ganz vorurteilsfrei darüber berichtet wurde, dass ein Schaf eines Hobbyzüchters in Aschen (Landkreis Diepholz) von einem Wolf gerissen und ein weiteres verletzt wurde. Allein der Beweis für den Wolf als Verursacher fehlt (noch).

Der Geschädigte, Peter Mundin, lebt in einem einsamen Haus zwischen Wald und Moor mitten im bekannten Streifgebiet der so genannten Goldenstedter Wölfin. Er fühle sich „nicht ernst genommen“, äußert er gegenüber dem NDR.

Herdenschutz: Tierhalter sollten die Angebote annehmen

Die Zahl der dokumentierten Nutztierrisse des unter strengen Artenschutz stehenden Wolfes ist von 2002 bis 2015 von 33 auf 714 gestiegen – also um mehr als das 20-Fache, schreibt die taz. Was auf den ersten Blick beeindruckt, relativiert sich jedoch beim näheren Hinsehen.

Denn Markus Bathen, Wolfsexperte des Naturschutzbunds (NABU), erklärt: „In dem betreffenden Zeitraum hat sich die Anzahl der Wölfe von einem Rudel auf 46 vermehrt.

Um fünf Uhr morgens aufgestanden, um einer wildfremden Frau zu helfen…

Solveig Hecht, Schafhalterin aus dem niedersächsischen Reinstorf (Landkreis Lüneburg), freut sich über die Unterstützung der Freiwilligen, die ihr halfen, ihre Weide sicherer zu machen. Sie hatte von Wolfsrissen in der Nachbarschaft gehört und deshalb mit Wolfsberater Uwe Martens gesprochen. Der holte für eine Zaunbauaktion die Initiative „WikiWolves“, den NABU-Lüneburg und den „Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.“ mit ins Boot.

Der „Säxit“ und die Wölfe

„Sachse, so heißt es, sei das Höchste, was ein Mensch auf Erden werden kann. Die klare Botschaft aus dem Freistaat lautet: Wir wollen, wir brauchen dieses Deutschland nicht, wir wissen und können es besser“, schrieb der weithin bekannte Hajo Schumacher noch vor zwei Tagen in seiner Kolumne „Schumachers Woche“ in der Berliner Morgenpost. (*1)

Warum ich mich gerade jetzt daran erinnere, als ich von Bautzens Landrat Michael Harig, der scheinbar selbst Schafe hält, las, er habe beim sächsischen Umweltministerium den Antrag gestellt, das Rosenthaler Wolfsrudel zu entnehmen?

Schweiz: Briten lachen über teuersten Wolf aller Zeiten

Die britische Zeitung „The Times“ macht sich über den teuersten Wolf aller Zeiten lustig, berichtet nun der Schweizer „Blick“. (*1)

Der Grund: Im Juni wurde „M68“ als erster Wolf nach 160 Jahren im Kanton Uri erlegt, nachdem 23 Jäger und neun Wildhüter die Jagd aufnahmen und insgesamt 1.066 Stunden benötigten, …“to shoot the beast“. (*2)

Meck-Pomm: 4 Welpen in der Lübtheener Heide, 3 in der Ueckermünder Heide nachgewiesen

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern informiert im Rahmen einer Pressemitteilung vom 24. Oktober (im Wortlaut):

7 Wolfswelpen in Fotofalle getappt

Die in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Wolfsrudel haben erfolgreich Nachwuchs großgezogen.