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“Wotsch” ist tot

Nun erreichte mich die traurige Nachricht, dass der weithin bekannte Wildbiologe und Forstwissenschaftler Ulrich Wotschikowsky gestern gestorben ist. Mit “Wotsch”, wie Freunde ihn nannten und auch ich ihn nennen durfte, fehlt nun einer der wichtigsten Befürworter der freilebenden Wölfe in Mitteleuropa.

Ulrich Wotschikowsky “möchte in Bayern kein Ausländer sein. Und erst recht kein Wolf.”

Offensichtlich wurde in der derzeitigen Vorwahlkampfzeit in Bayern “Schweigen verordnet”, was positive Wolfsmeldungen betrifft. “Von ganz oben.” Wolfsnachrichten mit positivem Anstrich passen anscheinend gerade nicht ins politische Konzept, schreibt Ulrich Wotschikowsky in einem aktuellen Beitrag auf seiner “Wolfsite”.

Ulrich Wotschikowsky: Von “Problemwölfen”, die so selten sind wie ein weißer Hirsch…

“Es ist kaum zu fassen, worüber sich unsere Volksvertreter da den Kopf zerbrochen haben: Über den sagenumwobenen „Problemwolf“, der so selten ist wie ein weißer Hirsch”, schreibt Ulrich Wotschikowsky in seinem neuesten Artikel auf seiner “Wolfsite – Forum Isegrim” – Webseite, die jeder Wolfsinteressierte kennen sollte. Und weiter schreibt er: “Besonders schrille Töne sind aus Niedersachsen zu vernehmen, wo sich der neue Umweltminister Olaf Lies (SPD) zum Sprachrohr der Umweltminister aufgeschwungen hat.

Thüringens Wolfshybriden im Visier

Mit seinem Gastbeitrag hier auf Wolfsmonitor legte Christian Berge kürzlich seine Rechtsauffassung zur möglichen „Entnahme“ von Wolf-Hund-Mischlingen ausgiebig dar (hier!). Gleichzeitig nahm er Bezug darauf, dass quasi alle Managementpläne in Deutschland die Entnahme solcher Wolfshybriden, wie es sie gerade in Thüringen gibt, vorsehen.

Am Ende`ne “Ente”? – Urlauberin in Griechenland von Wölfen gefressen?

Selbst die großen Namen der Medienlandschaft “posaunten” zuletzt die Meldung heraus, dass eine Touristin aus England in Griechenland von Wölfen gefressen wurde. Müssen sie sich nun ein weiteres Mal vorwerfen lassen, zur “Lückenpresse” zu gehören? Es sieht ganz danach aus.

Österreich: Falsche Fakten, falsche Schlussfolgerungen

So richtig scheint er mit allerhand Gerüchten, offenbar nicht aber mit den tatsächlichen Fakten vertraut zu sein, der Herr Forstdirektor von der Landwirtschaftskammer Salzburg mit dem Namen Franz Lanschützer.