Wolf – Seite 91 – Wolfsmonitor

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Freundeskreis stellt Strafanzeige nach illegaler Tötung von „Arno“

Im Rahmen einer aktuellen Pressemitteilung informiert der „Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.“ darüber, dass der Verein nach der illegalen Tötung des besenderten Wolfes „Arno“ in Mecklenburg-Vorpommern nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt hat (die Meldung im Wortlaut):

Der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. stellt Strafanzeige nach illegaler Tötung von Wolf „Arno“

Soeben bestätigt: Wolf „Arno“ wurde erschossen!

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern (LU) informiert soeben (im Wortlaut):


„Offizielle Bestätigung: Wolf „Arno“ wurde erschossen“

Zu dem am vergangenen Wochenende im Umfeld der Lübtheener Heide tot aufgefundenen Wolf liegen weitere Erkenntnisse vor.

„Entnahme“ in Rathenow? – Was steht im Wolfs-Managementplan für Brandenburg?

In der Klietzer Heide gibt es ein Wolfsrudel, das aufgrund seines Lebensraums auf dem Truppenübungsplatz Klietz eigentlich Sachsen-Anhalt „zugerechnet“ wird.

Von dort aus machte sich kürzlich ein Wolf des Rudels auf den Weg nach Brandenburg, genauer in das wenige Kilometer entfernte Rathenow, wo er als „Waschanlagen-Wolf“ bekannt wurde, weil er in einer Autowaschanlage gefilmt wurde.

Brandenburg bereitet offenbar die „Entnahme“ des „Waschstraßen-Wolfs“ vor!

Medienberichten zufolge wird gerade die „Entnahme“, also das Fangen oder Abschießen des Wolfes vorbereitet, der in letzter Zeit häufiger im Rathenower Stadtgebiet und dort unter anderem auch in einer Autowaschanlage gesehen wurde.

Der Wolf soll sich – bevor er schließlich zurückwich – auch einer 11-jährigen Schülerin bis auf 2 Meter genähert haben.  

„Pumpak“

„Pumpak“ wird ein Wolf im Oberlausitzer Dorf Teicha von der dortigen Bevölkerung genannt. Der in Polen im Mai 2015 geborene und offensichtlich gut genährte Wolfsrüde – Pumpak ist polnisch und heißt übersetzt „der Fette“ – humpelt seit November immer mal wieder durch das 200- Seelen- Dorf Teicha.