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Ein “Wolfsdrama” in mehreren Akten…

Bereits im Oktober letzten Jahres wurde ich auf den taz-Journalisten Jost Maurin erstmals aufmerksam. In einer Überschrift eines Beitrags von ihm war zu lesen: „Die Zahl der Opfer von Wölfen ist seit 2002 um mehr als das 20-Fache gestiegen“.


Pumpak: NABU fordert “Erziehung” nach Auslaufen der Genehmigung zum Abschuss!

In zwei Tagen läuft die Abschussgenehmigung des Landkreises Görlitz für den vermeintlich “auffälligen” jungen Wolfsrüden mit dem Spitznamen Pumpak aus. Damit gäbe es nun endlich die Gelegenheit, den Wolf zu besendern und zu vergrämen, ihn also quasi zu erziehen, meint der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die Meldung des NABU im Wortlaut:

Ist Pumpaks Abschuss wirklich notwendig?

Teile des Landkreises Görlitz gehören zum Streifgebiet des Wolfs Pumpak. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um die Gegend rund um die Ortschaft Teicha in der Nähe der sächsischen Ortschaft Rietschen in der Oberlausitz.

NABU: “Wolf „Pumpak“ zeigt kein Verhalten, aus dem sich seine Tötung begründen lässt”

Zufällig lebt NABU-Wolfsexperte Markus Bathen mit seiner Familie genau im Streifgebiet des Wolfes “Pumpak” (polnisch: “der Fette”), der von der sächsischen Landesregierung zum Abschuss freigegeben wurde. Bathen sieht weder die Gesundheit seiner Familie noch die seiner Haustiere gefährdet.

NABU-Wolfsexperte Markus Bathen zum Wolf in Rathenow: Tötung letztes Mittel!

Im Zusammenhang mit der Medienberichterstattung über den Wolf, der in Rathenow für Unruhe sorgte, scheint bei einigen Social- Media- Nutzern der Eindruck entstanden zu sein, der Naturschutzbund (NABU) hätte der Tötung des Wolfes “uneingeschränkt” zugestimmt. Jetzt nahm der Wolfsexperte des NABU, Markus Bathen, auf seiner Facebook-Seite dazu Stellung:

NABU fordert klares Bekenntnis zum Wolfsschutz von Politik und Verbänden

NABU-PRESSEMITTEILUNG NR.142/16 vom 2.Dezember 2016 (im Wortlaut):

NABU fordert klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes

Miller: Debatten über Aufweichung des Schutzstatus sind unnötig

Berlin – Der NABU hält die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus von Wölfen für unnötig und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes.