Wolf – Seite 51 – Wolfsmonitor

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Süddeutsche Zeitung: „Was für ein Armutszeugnis!“

Kaum gibt es ein erstes bayerisches Wolfsrudel in den Wäldern im Lusengebiet (Bayerischer Wald), schon fordert der zuständige Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner (CSU), die Bestandsregulierung von Wölfen und wolfsfreie Zonen. Und das, obwohl der Wolf in Deutschland zu den am strengsten geschützten Arten gehört.

Rheinische Landwirte gegen Abschussquote für Wölfe

Offenbar erachten nicht alle Landwirte in Nordrhein-Westfalen eine Abschussquote für Wölfe als sinnvoll. Während der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) nach einem umstrittenen Gutachen für Wolfsabschüsse plädiert, lehnt der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) die Jagd auf den Wolf ab.

„Unser badisches Nashorn ist der Wolf!“

Den illegal erschossenen „Schwarzwald-Wolf“ kommentiert Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein in Freiburg: „Es gibt Menschen, die bedrohte Tiere besonders dann lieben, wenn diese weit genug von Deutschland entfernt leben (Rettet die Wale & Nashörner).

ÖJV-Baden-Württemberg: „Die Absicht des illegalen Wolfsabschusses ist klar!“

Den illegal erschossenen „Schwarzwald-Wolf“ vom Schluchsee (WM berichtete, hier!) kommentiert der Ökologische Jagdverband Baden-Württemberg auf seiner Facebook-Seite wie folgt: „Der Wolf, der 2016 in Schneverdingen/Niedersachsen geboren wurde und nach mehreren Beobachtungen in anderen Bundesländern bei Reutlingendorf zum ersten Mal in Baden-Württemberg gesichtet wurde (nicht, wie die Presse gerne schreibt am Bodensee) zum ersten Mal in Baden-Württemberg gesichtet wurde, konnte bei uns nicht lange überleben.