Kaum gibt es ein erstes bayerisches Wolfsrudel in den Wäldern im Lusengebiet (Bayerischer Wald), schon fordert der zuständige Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner (CSU), die Bestandsregulierung von Wölfen und wolfsfreie Zonen. Und das, obwohl der Wolf in Deutschland zu den am strengsten geschützten Arten gehört.
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Verfehlter und verlogener Mahnfeuer-Aktionismus
Dass die Wolfsmonitor-Redaktion und viele Wolfsfreunde die merkwürdigen Mahnfeuer des „Aktionsbündnisses aktives Wolfsmanagement“ grotesk und teilweise sogar verlogen finden, dürfte den regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieser Webseite nicht verborgen geblieben sein (siehe z.B. hier!).
Rheinische Landwirte gegen Abschussquote für Wölfe
Offenbar erachten nicht alle Landwirte in Nordrhein-Westfalen eine Abschussquote für Wölfe als sinnvoll. Während der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) nach einem umstrittenen Gutachen für Wolfsabschüsse plädiert, lehnt der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) die Jagd auf den Wolf ab.
ÖJV-Baden-Württemberg: „Die Absicht des illegalen Wolfsabschusses ist klar!“
Den illegal erschossenen „Schwarzwald-Wolf“ vom Schluchsee (WM berichtete, hier!) kommentiert der Ökologische Jagdverband Baden-Württemberg auf seiner Facebook-Seite wie folgt: „Der Wolf, der 2016 in Schneverdingen/Niedersachsen geboren wurde und nach mehreren Beobachtungen in anderen Bundesländern bei Reutlingendorf zum ersten Mal in Baden-Württemberg gesichtet wurde (nicht, wie die Presse gerne schreibt am Bodensee) zum ersten Mal in Baden-Württemberg gesichtet wurde, konnte bei uns nicht lange überleben.
NABU und Landesjagdverband in NRW: Keine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht!
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) hatten vorgestern ein umstrittenes Gutachten von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel (Experte für marine wirbellose Tiere) zum Wolf in Deutschland vorgestellt (WM berichtete, hier!).





