Presseinformationen – Seite 10 – Wolfsmonitor

Category Archives: Presseinformationen

Wolfsfähe verendet nach Unfall mit Pkw

Es handelt sich bereits um den dritten tot aufgefundenen Wolf in Niedersachsen allein in dem noch jungen Jahr 2018. Das Tier – eine Fähe – verendete nach einem Unfall mit einem Pkw auf der Kreisstraße 46 zwischen Bardowick und Wittorf im Landkreis Lüneburg. Die Meldung des NLWKN im Wortlaut:

NABU: „Das Agieren des Bauernbundes ist unverständlich und empörend.“

Nachdem der Bauernbund Brandenburg, ein kleiner Verein mit etwa 500 Mitgliedern und recht kompromisslos klingenden Argumenten („Wir wollen Brandenburg wolfsfrei haben“), nach dem Wirksamwerden der Brandenburger Wolfsverordnung die Zusammenarbeit mit der Landesregierung aufgekündigt hatte, fordert der NABU in Brandenburg den Bauernbund nun auf, die Hetzkampagne gegen den Wolf einzustellen (im Wortlaut):

Entgegen der landläufigen Meinung ist Nachbars Lumpi oft kein Spitz!

Warum ich das schreibe? Weil viele gerissene Schafe nicht von Wölfen getötet wurden, wie nachfolgender Beitrag mal wieder beweist. Grund genug für diese Webseite, nicht jeden vermeintlichen „Wolfsriss“ unverzüglich aufzugreifen, sondern abzuwarten. Bis das offizielle Ergebnis feststeht. Wie hier:

Jetzt bestätigt: Wölfin „Naya“ wandert bis kurz vor Brüssel

Als uns vor wenigen Tagen die Meldung erreichte, dass ein besenderter Wolf aus Mecklenburg-Vorpommern bis nach Lüttich in Belgien gewandert ist, vermuteten wir bereits, dass es sich dabei entweder um „Naya“ oder „Emma“ handeln müsse, da „Arno“ bereits Ende 2016 illegal erschossen wurde (siehe hier!). Jetzt bestätigt eine Pressemeldung: Es war Naya. Die Meldung im Wortlaut:

Abgeordneter Günther zur Wolfspetition in Sachsen

Gestern übergab eine Bürgerinitiative aus der Lausitz eine Petition an den Landtag in Sachsen (WM berichtete, hier!). Dazu äußerte sich Wolfram Günther, umwelt- und landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, auf seiner Webseite (im Wortlaut):

Expertengutachten geht neuem Umweltminister offenbar nicht weit genug

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) legte nun das bereits von vielen erwartete Gutachten zu den Nutzierschäden durch Wölfe im Landkreis Cuxhaven vor. Die DBBW-Empfehlung lautet: Der Weidetierschutz muss intensiviert werden. Umweltminister Olaf Lies reagiert darauf politisch und kündigt eine „Klare Kante“ beim Umgang mit dem Wolf an. Es sieht also so aus, als ginge ihm die DBBW-Empfehlung nicht weit genug. Die Meldung des Umweltministeriums hierzu im Wortlaut: