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Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2018 – Teil 1 – Januar

An dieser Stelle sei zum Jahreswechsel an das Bonmot Søren Kierkegaards erinnert, dass das Leben zwar vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden wird. Grund genug, gemeinsam in gebotener Kürze einen kurzen Blick auf die Highlights des abgelaufenen kalendarischen Wolfsjahres 2018 zu werfen. Und zwar Monat für Monat anhand von Beiträgen, die hier auf Wolfsmonitor veröffentlicht wurden. Beginnen wir also mit dem ersten von zwölf Teilen dieses ganz speziellen Jahresrückblicks, mit dem Monat Januar:

Brandenburg: Neuer Managementplan für den Wolf

In Brandenburg wurde jetzt, nachdem dort am 26. Januar bereits die „Brandenburgische Wolfsverordnung“ (BbgWolfV) für den Umgang mit „auffälligen Wölfen“ veröffentlicht wurde, der erste Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans fertiggestellt. Die Inhalte des Entwurfs, der im beigefügten Link abrufbar ist (hier!), sollen nun ab September mit den einschlägigen Landnutzer- und Naturschutzverbänden beraten werden.

“Brandenburger Wolfsverordnung in dieser Form bedeutet einen Rückschritt für das Wolfsmanagement in Deutschland”

In einem offenen Brief der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW), des International Fund for Animal Welfare (IFAW), des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) sowie des World Wide Fund For Nature (WWF) an den Brandenburgischen Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, stellen die Verbände u.a. gemeinsam fest, dass der vorgelegte Entwurf der “Wolfsverordnung” an mehreren Stellen nicht mit geltendem Recht vereinbar ist. Der Brief im Wortlaut: