Wolfsmonitor – Seite 265 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Heinz-Sielmann-Stiftung als Vorbild?

Die Heinz-Sielmann-Stiftung unterstützt ab sofort Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Wolfsschäden bei Haltern von Schafen, Ziegen und Gatterwild in Sachsen.
Erst im Februar wurde der gesamte Freistaat zum Fördergebiet erklärt und die Förderquoten von 60 auf 80 Prozent erhöht. Die Heinz-Sielmann Stiftung steuert nun die restlichen 20 Prozent bei, so dass für Nutztierhalter nun eine 100%ige-Förderungsmöglichkeit für die Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterbändern und Herdenschutzhunden besteht.

Die 15 für Menschen gefährlichsten Kreaturen

„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst „gefälscht“ hast“, heißt es im Volksmund. Trotzdem sind manche dieser Aufstellungen zumindest interessant, wie ein bereits älteres Fundstück über die tödlichsten Tierarten dieser Welt aus dem englischsprachigen Blog von Bill Gates beweist. Jährlich gibt es demnach 10 tödliche Begegnungen zwischen Wölfen und Menschen auf dieser Welt.


Wir dachten, wir haben noch so viel Zeit!

Ich lese gerne. Wer sich auf dieser Webseite einmal umschaut, wird vermutlich – soweit er selbst gern liest – bereits festgestellt haben, dass er unter der Rubrik „Bücher“ einiges über Wölfe findet, was er vielleicht selbst gerne einmal lesen möchte oder bereits gelesen hat.
Zurzeit jedoch beschäftigt mich ein Buch, in dem es vordergründig nicht um Wölfe, sondern um das naturgeschichtliche Artensterben geht. Die These des Buchs, und sie scheint mehr als bewiesen zu sein, lautet: Wir befinden uns mitten in der sechsten großen Sterbewelle der Arten. Weltweit. Das Besondere: Zum ersten Mal

In eigener Sache (3) – Mein „Herden-schutzhund“ Mickel

„Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Verpflichtungen auferlegt als die Freundschaft zu einem Menschen.“ (Konrad Lorenz)
Nachdem ich mich im Herbst letzten Jahres von meiner treuen hündischen Gefährtin Aika verabschieden musste, wurde von Tag zu Tag klarer, dass es eigentlich nur ein Wesen gibt, das diese große Lücke schließen und den Schmerz überwinden helfen kann. Ein neuer Hund sollte es sein.


Erik Zimen: Berufsgruppe, die Wölfe für besonders gefährlich hält!

„Allerdings war uns klar, dass die besten Gesetze nichts nutzen würden, wenn die einheimische Bevölkerung den Wolf nicht als Mitbewohner ihres Gebietes akzeptierte. Daher mussten wir auch die Einstellung der Menschen im Wolfsgebiet erkunden und herauszufinden suchen, unter welchen Bedingungen sie den Wolf zu akzeptieren bereit wären.

Mark E. McNay: Aggressives Wolfsverhalten in Alaska und Kanada (Studie 5)

Im Jahr 2002 wurden zwei Studien veröffentlicht, die mit Blick auf die jüngere Geschichte beschreiben, unter welchen Umständen es zu gefährlichen, ja teilweise sogar für Menschen tödlichen Begegnungen mit Wölfen kam. Der europäische „NINA-Report“ – auch bekannt unter dem Namen „Linnell-Report“ – wird separat als „Studie 2“ auf dieser Webseite vorgestellt. Ein Ergebnis dieses Reports wird in Fachartikeln und -vorträgen häufig zitiert. Es besagt, dass es in den letzten Jahrzehnten in Europa neun tödliche Angriffe von Wölfen auf Menschen gab, fünf davon tollwutbedingt und vier von futterkonditionierten, also habituierten Wölfen.